Warum Kirchenmusiker heute nicht zu beneiden sind: Berliner Kongress

Berlin. Mit dem bislang größten Kongress zum Thema Kirchenmusik heute in Berlin wollen der Deutsche Musikrat und Kirchenvertreter der Kirchenmusik zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen und auf Nachwuchsprobleme aufmerksam machen. "Seit etwa 20 Jahren haben wir bei entsprechenden Studiengängen rückläufige Zahlen", so Musikrat-Präsident Martin Maria Krüger

Berlin. Mit dem bislang größten Kongress zum Thema Kirchenmusik heute in Berlin wollen der Deutsche Musikrat und Kirchenvertreter der Kirchenmusik zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen und auf Nachwuchsprobleme aufmerksam machen. "Seit etwa 20 Jahren haben wir bei entsprechenden Studiengängen rückläufige Zahlen", so Musikrat-Präsident Martin Maria Krüger. Das hänge zum einen mit der immer geringeren Bindung junger Menschen an die Institution Kirche zusammen, zum anderen mit den "schwierigen Arbeitsbedingungen" eines Kirchenmusikers: "Er muss von Pop und Rock bis zur hohen Kunst des Oratoriums alles beherrschen und soll dazu Mitgliederwerbung machen", so Krüger. Die Arbeit werde häufig schlecht bezahlt. Hinzu komme, dass, zumal in der katholischen Kirche, der Arbeitsplatz unsicher sei: "Immer wieder gibt es Fälle, bei denen ein Musiker entlassen wird, weil er etwa in einer Partnerschaft lebt, die von der Kirche nicht toleriert wird." dapd

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