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Leserbrief LSVS
Wähler, vergesst das Debakel nicht!

 Seit Monaten macht der LSVS Negativschlagzeilen bezüglich seines „strukturellen Haushaltsdefizits“. Die neueste Schlagzeile: Die Energiekosten (Fernwärme) für die Hermann-Neuberger Sportschule (circa 500 000 Euro jährlich) übernimmt die Universität des Saarlandes.

Im Gegenzug wird der Uni-Etat um 500 000 Euro erhöht. Ausgerechnet die Universität, die seit 2015 harte Haushaltseinsparungen durch die Landesregierung in Kauf nehmen musste, soll jetzt  „in die Bresche springen“! Die Sportpolitik (allen voran Herr Minister B.) verkauft diesen Deal als „Quersubvention“. Die saarländischen Bürger, Sportler und Sportfunktionäre sind hellwach: Diese „Rochade“ (Wechsel von Gläubiger und Schuldner) geht letzten Endes zu Lasten des Steuerzahlers. Auf seiner Homepage bezeichnet sich der LSVS mit seinen 420 000 Vereinsmitgliedern und 2200 Vereinen als „größte Personenvereinigung im Saarland“. Spätestens bei der nächsten Landtagswahl 2022 werden sich die wahlberechtigten Mitglieder dieser größten Personenvereinigung – hoffentlich – an das „schwarze Debakel 2018“ im LSVS erinnern.


Hans-Jörg Lang, Dudweiler