VVS Saarbrücken legt Grundstein für eigene Energie-Erzeugung

VVS Saarbrücken legt Grundstein für eigene Energie-Erzeugung

Saarbrücken. Gestern ist auf dem Kraftwerksgelände der städtischen Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken (VVS) im Industriegebiet Süd der Grundstein für eine Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD-Anlage) gelegt worden

Saarbrücken. Gestern ist auf dem Kraftwerksgelände der städtischen Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken (VVS) im Industriegebiet Süd der Grundstein für eine Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD-Anlage) gelegt worden. Mit dem neuen Heizkraftwerk hat die VVS den ersten - wie der Sprecher der VVS-Geschäftsführung, Dieter Attig (Foto: VVS), sagt - "entscheidenden Schritt in Richtung Wiedereinstieg in die Energieerzeugung in Saarbrücken getan". Die VVS, zu der unter anderem die Saarbahn und die Saarbrücker Stadtwerke gehören, hat sich in den 90er Jahren mit dem Verkauf des Kraftwerks Römerbrücke aus der Stromerzeugung verabschiedet. Das Kraftwerk Römerbrücke gehört heute dem Energiekonzern GDF-Suez.In das neue Heizkraftwerk investiert die VVS rund 50 Millionen Euro. Das mit Erdgas betriebene Kraftwerk soll Anfang 2012 ans Netz gehen und den Strombedarf von etwa 30 000 Haushalten decken. Der erzeugte Strom werde an der Energiebörse in Leipzig veräußert. Die Fernwärmeerzeugung beträgt im Jahr rund 110 Millionen Kilowattstunden. Das entspreche dem Wärmebedarf von etwa 10 500 Haushalten. Zusätzlich zur Anlage im Industriegebiet will die VVS in absehbarer Zeit drei Methangas-Blockheizkraftwerke für rund 7,7 Millionen Euro auf dem Saarbahn-Betriebsgelände in Alt-Saarbrücken errichten. ols