Volkswagen bekräftigt Jobsicherheit für Stammbelegschaft

Volkswagen bekräftigt Jobsicherheit für Stammbelegschaft

Volkswagen hat einen angeblich nahenden Abbau Tausender Arbeitsplätze als falsch zurückgewiesen. Das "Manager Magazin" berichtete, der Autobauer wolle seinen Sparkurs noch verschärfen. Damit stünden "weit mehr als 10 000" Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Schon bis zur Jahresmitte wolle das VW-Management bei der ertragsschwachen Pkw-Kernmarke "massiv" an die Jobs heran. Der Konzern teilte mit: "Wir weisen diese Meldung strikt zurück. Wir stehen fest zu unserer Stammbelegschaft."

Auch VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh zog eine rote Linie: Voraussetzung für Teamwork beim gewünschten Sparkurs sei "die Garantie des Unternehmens, dass die Beschäftigung sicher ist und bleibt". Bei der Volkswagen-Mutter genießen rund 120 000 Menschen einen Haustarifvertrag. Es gilt eine Beschäftigungssicherung, die sich bisher automatisch verlängert. Unterdessen will auch die EU die Aufarbeitung des VW-Abgasskandals weiter vorantreiben. EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska pochte bei einem Treffen mit VW-Chef Matthias Müller in Brüssel darauf, betroffene VW-Kunden in der EU genauso wie US-Kunden zu entschädigen. In den USA bekommen VW-Kunden je 1000 Dollar in Form von Bargeld und Gutscheinen. Die EU-Kommissarin habe von Müller Details dazu gefordert, wie der Konzern die Probleme beheben will, teilte eine Sprecherin mit. Müller sicherte demnach seine Kooperation zu.

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