Volksbank hilft Verein für junge Krebspatienten.

Kinderfest für guten Zweck : Eine große Spende für junge Krebspatienten

Sigrid Singer durfte sich freuen, denn als im Vorstand tätige Spendenbeauftragte der Elterninitiative krebskranker Kinder konnte sie diese Woche einen Scheck entgegennehmen. 3500 Euro sind es, die ihr in der Sulzbacher Filiale der Vereinigten Volksbank (VVB) überreicht wurden.

Und zwar vom Vorstandsvorsitzenden Mathias Beers, dem Leiter der Filiale Kleinblittersdorf und Organisator des VVB-Kinderfestes, von Jürgen Müller, Regionaldirektor Privatkunden und ebenfalls Organisator des Kinderfestes, sowie von Maximilian Schmitt, Leiter der Filiale Sulzbach. Das Geld kam zusammen durch die Tombola bei besagtem Kinderfest Ende Mai.

Im Gespräch mit Sigrid Singer hat die SZ mehr erfahren über die Verwendung des Geldes. Zum einen, sagt die Spendenbeauftragte, gebe es da die Klinik-Clowns Pini und Pompom. Sie heitern regelmäßig schwerkranke Jungen und Mädchen in der Kinderonkologie und anderen Stationen des Universitätsklinikums in Homburg auf. Unter dem Motto „Lachen ist gesund“ wollen die beiden Spaßmacher den Kindern und ihren Eltern mit Humor und Einfühlsamkeit Kraft und Motivation geben.

Und dann gibt es seitens des Vereins noch das „Mut tut gut“-Projekt. Auch in dieses soll ein Teil der gerade erworbenen 3500 Euro fließen. Bei dem Projekt geht es um junge Leute, denen es gesundheitlich soweit wieder gutgeht, dass sie sich sportlich betätigen können. Da geht es um Kletter-Events mit erfahrenen Lehrern. Sie sorgen dafür, dass der ihnen anvertraute Nachwuchs sich was zutraut, dass er sagt: „Ich schaffe das.“ Und es geht um „Juna“, wie sich abgekürzt das vereinseigene Jugend-Nachsorge-Projekt nennt. Es kommt Jungen und Mädchen ab 14 Jahren zugute. Ihnen spendiert man Freizeitpark-Aufenthalte oder einen Musical-Besuch, es kann aber auch mal ein Pizza-Essen sein.

Kinderfest-Organisator Jürgen Müller: „Wir freuen uns besonders, dass nicht nur die Kinder auf dem Festgelände einen Riesenspaß hatten, sondern dass wir mit der Spende auch der Elterninitiative ein Stück weit finanziell unter die Arme greifen können.“

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