Verwaltungsrat der AOK Saar strebt nach Zweierfusion

Verwaltungsrat der AOK Saar strebt nach Zweierfusion

Saarbrücken. Die AOK Saarland will mit der AOK Rheinland-Pfalz möglichst bald Fusionsverhandlungen aufnehmen. Das hat der Verwaltungsrat der Saar-AOK beschlossen. Das Aufsichtsgremium der rheinland-pfälzischen Ortskrankenkasse hatte diese Entscheidung bereits in der vergangenen Woche getroffen

Saarbrücken. Die AOK Saarland will mit der AOK Rheinland-Pfalz möglichst bald Fusionsverhandlungen aufnehmen. Das hat der Verwaltungsrat der Saar-AOK beschlossen. Das Aufsichtsgremium der rheinland-pfälzischen Ortskrankenkasse hatte diese Entscheidung bereits in der vergangenen Woche getroffen. Dieser geplante Zusammenschluss ist die Reaktion auf die gescheiterte Dreierfusion zwischen den Ortskrankenkassen und der Innungskrankenkasse IKK Südwest. Nachdem diese bereits weit fortgeschritten war, ist sie Anfang September überraschend geplatzt. Die IKK Südwest hatte sich geweigert, zu einer reinen AOK-Kasse zu werden.Auch eine Mitarbeiterbefragung der Personalrats-Fraktion der Gewerkschaft Verdi bei der AOK Saarland hat ergeben, dass die Beschäftigten dem Zusammenschluss positiv gegenüber stehen. Der Verwaltungsrat der Saar-Kasse hofft außerdem, dass der AOK-Bundesverband diese Fusion finanziell genauso unterstützt, wie er es bei dem Dreier-Zusammenschluss vorhatte.

Bei der AOK Rheinland-Pfalz und Saarland haben zusammen rund 636 400 Mitglieder. Hinzu kommen 271 000 mitversicherte Familienangehörige. Die beiden Krankenkassen beschäftigen insgesamt mehr als 1500 Mitarbeiter. low

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