Verdi will Kampf gegen befristete Jobs bei der Post fortsetzen

Verdi will Kampf gegen befristete Jobs bei der Post fortsetzen

Wegen Protesten von Postmitarbeitern in Nürnberg sind zahlreiche Briefe und Päckchen am Wochenende vorerst liegengeblieben. 20 000 Pakete und mehr als eine Million Briefe seien am Samstag nicht zugestellt worden, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Jessica Quinten.

Nach Angaben der Gewerkschaft nahmen am Samstag rund 1200 Postmitarbeiter der Briefniederlassung Nürnberg an den Aktionen gegen befristete Arbeitsverhältnisse bei der Deutschen Post teil.

In den kommenden Tagen sind in ganz Deutschland ebenfalls Betriebsversammlungen geplant. Auch weitere Proteste werden nicht ausgeschlossen. Bundesweit gebe es etwa 23 500 zeitlich befristete Mitarbeiter bei der Post, heißt es bei Verdi. Beim Vorstand der Post stoßen die Protestaktionen auf Unverständnis.