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Ungleichbehandlung durch Elefantenrunde

WahlkampfUngleichbehandlung durch ElefantenrundeZum Artikel "CDU Saar lässt Lafontaine jetzt links liegen" (28. Mai) und zu anderen Texten Tage vor den Europa- und Kommunalwahlen veranstaltet der Saarländische Rundfunk (SR) eine Diskussionsrunde mit Politikern, die zum 7

WahlkampfUngleichbehandlung durch ElefantenrundeZum Artikel "CDU Saar lässt Lafontaine jetzt links liegen" (28. Mai) und zu anderen Texten Tage vor den Europa- und Kommunalwahlen veranstaltet der Saarländische Rundfunk (SR) eine Diskussionsrunde mit Politikern, die zum 7. Juni gar nicht kandidieren: eine so genannte "Elefantenrunde" zur Landtagswahl im August. Warum sendet der SR keine Diskussion mit Kandidaten für das Europaparlament? Da braucht man sich auch nicht über das Desinteresse an Europa zu wundern. Auch die Besetzung der Runde gibt Rätsel auf. Eine Partei war dabei, die 2004 als PDS nur 2,3 Prozent der Stimmen bekam. Warum wurden nicht auch Familienpartei und NPD eingeladen, die 2004 mehr Stimmen als die PDS bekamen? Eine seltsame Ungleichbehandlung. Dietmar Seidler, St. Ingbert Berliner FestDie Wiedervereinigung im Kleinen fehltZum Leserbrief "Das Saarland war nicht gut vertreten" von Sebastian Schmitt (27. Mai) Unser Saarland stellt sich auf den Straßenfesten in Berlin immer so traurig dar. Das müsste nicht sein! Es gibt doch genug Möglichkeiten, das Land und seine Menschen anders zu zeigen. Die Natur, die Landschaften und die Lebensart. Saarländer können doch feiern. Den Grill auf die Straße, Rostwurst, Lyoner, Schwenker, dazu Bier und Saft aus der Region. Hier sind die Karlsbergs, die Schröders oder die Schwamms gefordert, saarländische Unternehmen. Übrigens: Im Geschichtspark "60 Jahre Bundesrepublik" spielen die Jahreszahlen 1957 oder 1959 keine Rolle. Der Beitritt des Saarlandes zum Grundgesetz hat also nicht stattgefunden? Michael Wätzmann, Berlin > Seite G 8: mehr Leserbriefe