Homburg: Übelkeitsfälle sorgen für Ende von Jugendzeltlager

Homburg : Übelkeitsfälle sorgen für Ende von Jugendzeltlager

Ein Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Neunkirchen im Homburger Stadtteil Jägersburg ist an Pfingstsonntag (9. Juni) vorzeitig abgebrochen worden. Grund: Mehrere Kinder klagten über Übelkeit, einige sollen sich erbrochen haben.

Das teilt der Pressesprecher der Stadt Homburg, Jürgen Kruthoff, mit.

Nachdem am Vortag erst ein Kind über Beschwerden klagte, sollen am Sonntag gleich neun hinzugekommen sein. Am Nachmittag erhöhte sich die Zahl auf mindestens elf. Rund 250 Kinder und Jugendliche waren auf dem Gelände Herrgottshübel gewesen. Nach Kruthoffs Auskunft waren Notärzte und Vertreter des Gesundheitsamtes aus dem Saarpfalz-Kreis vor Ort. Auch das Deutsche Rote Kreuz kümmerte sich um die Patienten, bevor sie in die Uni-Klinik nach Homburg und zur Kinderklinik ins nahe Kohlhof kamen. Ursachen kann es laut Experten mehrere geben: der Kontakt mit Eichenprozessionsspinnern, die Allergien auslösen können, Erschöpfung aufgrund von Hitze, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme oder eine Lebensmittelvergiftung.