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Fußball-Landesliga
Ex-Spitzenreiter erwartet den neuen Spitzenreiter

Nohfelden. Top-Spiel in der Fußball-Landesliga Nord! Der Tabellendritte TuS Nohfelden, der bis vor einer Woche noch auf Rang eins stand, erwartet an diesem Sonntag um 15 Uhr den neuen Spitzenreiter SG Lebach-Landsweiler II. Von Philipp Semmler

Die hat vor der Begegnung 15 Punkte auf dem Konto, der TuS hat nach der ersten Saisonniederlage am Sonntag beim FC Wiesbach II (2:4 durch zwei Gegentreffer in der Nachspielzeit) drei Zähler weniger.


Allerdings hat der amtierende Vizemeister Nohfelden auch eine Partie weniger absolviert. Der Grund: Das Derby Ende August bei der SG Neunkirchen-Selbach wurde kurz vor der Halbzeit abgebrochen, weil Nohfeldens Michael Latoszewski einen Wadenbeinbruch und Syndemosebandabriss erlitt. Die Partie sollte eigentlich am kommenden Mittwoch nachgeholt werden, wurde dann aber erneut verlegt. Voraussichtlicher Termin ist nun der 10. Oktober.

Zurück zum anstehenden Top-Duell „Lebach-Landsweiler hat eine sehr starke Mannschaft. Für mich sind die einer der Titel-Favoriten“, sagt Nohfeldens Trainer Sascha Freytag. Landsweiler hatte vor der Runde unter anderem Rückkehrer Dominic Altmeier von Regionalliga-Absteiger Röchling Völklingen verpflichtet. In den letzten Wochen kickte Altmeier aber in der Verbandsliga-Mannschaft der SG, nicht im Landesliga-Team.



Nohfelden kann nicht in Bestbesetzung ins Spitzenspiel gehen. Neben Abwehrspieler Latoszeski fallen mit Fabian Scholler und Erik Lutz zwei weitere Leistungsträger aus. Spielmacher Scholler wird wegen Bandscheibenproblemen vermutlich bis Jahresende nicht auflaufen. Angreifer Lutz hat eine Kreuzbanddehnung. „Unter diesen Umständen bin ich mit unserer bisherigen Ausbeute zufrieden“, sagt Freytag. „Offensiv spielen wir zwar nicht ganz so stark wie letzte Saison, dafür haben wir im Defensivbereich einen Schritt nach vorne gemacht.“