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Thyssen-Krupp tief in der Verlustzone

Thyssen-Krupp tief in der Verlustzone Düsseldorf. Durch die sich verschärfende Krise beim Stahl ist der deutsche Branchenprimus Thyssen-Krupp tief in die roten Zahlen gerutscht. Auch für das Gesamtjahr rechne das Unternehmen mit einem Verlust, kündigte der Konzern gestern in Düsseldorf an. Noch vor wenigen Wochen hatte der Konzern für das Gesamtjahr schwarze Zahlen erwartet

Thyssen-Krupp tief in der VerlustzoneDüsseldorf. Durch die sich verschärfende Krise beim Stahl ist der deutsche Branchenprimus Thyssen-Krupp tief in die roten Zahlen gerutscht. Auch für das Gesamtjahr rechne das Unternehmen mit einem Verlust, kündigte der Konzern gestern in Düsseldorf an. Noch vor wenigen Wochen hatte der Konzern für das Gesamtjahr schwarze Zahlen erwartet. Im abgelaufenen Quartal ging der Gewinn um 864 Millionen Euro auf minus 362 Millionen Euro zurück. dpa Bundesbank sieht kein Ende der Krise Frankfurt. Ein Ende der Krise der deutschen Wirtschaft ist nach Ansicht des Bundesbank-Präsidenten Axel Weber nicht in Sicht. Bislang gebe es keine belastbaren Anzeichen "für eine Stabilisierung beziehungsweise Erholung der Wirtschaft", sagte Weber gestern. "Insbesondere den Exportschock" hätten die Betriebe "noch nicht verarbeitet". dpaGM-Topmanager verkaufen ihre Aktien New York. Mehrere Topmanager des US-Autobauers General Motors (GM) haben angesichts der drohenden Insolvenz weitgehend ihre Aktien des Unternehmens verkauft. Auch GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster trennte sich von seinen Anteilen, wie die Opel-Mutter bekanntgab. GM will sich nach seinem jüngsten Sanierungsplan mehrheitlich verstaatlichen lassen. Die bestehenden Aktionäre würden nahezu leer ausgehen. dpaRyanair will Passagierzahl verdoppelnMünchen. Der Billigflieger Ryanair will die Zahl seiner Passagiere in Deutschland innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 20 Millionen verdoppeln. Dazu sollen vier zusätzliche Ziele in Deutschland angeflogen werden, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary gestern in München. Über die Orte sei noch nicht entschieden. dpa