Wegbegleiter - Ratgeber im Trauerfall Editorial

Der Tod gehört zum Leben

Die meisten Menschen denken aus verständlichen Gründen ungern über den eigenen Tod oder den von geliebten Menschen nach, wird man sich doch der eigenen Sterblichkeit bewusst. Trotzdem ist es durchaus sinnvoll, sich schon zu Lebzeiten mit dem Tod auseinanderzusetzen, gerade auch im Gedenken an spätere Hinterbliebene. Denn man kann bereits zu Lebzeiten seinen Lieben einiges an Arbeit und Kummer abnehmen. Sei es, indem man sich schon frühzeitig konkret mit dem eigenen Ende auseinandersetzt, indem man – auch finanziell – Vorsorge trifft. Ebenso wie das moderne Leben haben sich auch der Tod und der Umgang damit weiterentwickelt. Längst hat beispielsweise die Feuerbestattung die traditionelle Erdbestattung abgelöst, der klassische Friedhof ist nur noch ein Ort von vielen, an dem man seiner Lieben gedenken kann. Auch Waldfriedhöfe werden zunehmend beliebter, womit auch das Angebot steigt. Das bringt eine Vielzahl an Möglichkeiten, aber auch Entscheidungen mit sich. Und so soll dieser Ratgeber nicht nur ein „Wegbegleiter“ für Hinterbliebene sein, sondern auch darüber informieren, wie man selbst bereits zu Lebzeiten seine Angelegenheiten regeln kann.     

Niemand denkt gerne über den Tod nach. Trotzdem sollte man das Unvermeidbare nicht ignorieren, auch zum Wohle seiner Lieben.

In beiden Fällen stehen einem zum Glück Bestattungsunternehmen mit viel Feingefühl und ihrer professionellen Erfahrung zur Seite. Sei es bei der Art der Bestattung, der Trauerfeier und dem „Danach“, aber auch bei der Vorsorge. Denn so unangenehm dies sein mag, man macht es letztendlich seinen Hinterbliebenen leichter.

Trotzdem neigt man gerade beim Thema Tod gerne dazu, es auf die sprichwörtlich lange Bank zu schieben, so als hätte man unbegrenzt Zeit. Fakt ist leider, dass man die nicht hat, und hier, wie bei so vielen anderen Dingen auch, gilt: Früher ist besser als später – bevor es zu spät ist. lx

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