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Trotz Corona dem Ziel näher

  : Trotz Corona dem Ziel näher

Die Jahre 2020 und 2021 werden uns allen in dauerhafter Erinnerung bleiben. Es gibt keinen Lebensbereich, der nicht aufgrund der Pandemie in irgendeiner Weise von Beschränkungen und Sorgen um die Zukunft betroffen gewesen wäre. Dies gilt uneingeschränkt auch für den Verein „Wirtschaftsregion Saarbrücken e.V.“ und seine Mitglieder.

So schätzt Uwe Johmann, Kuratoriumspräsident des Vereins und Vorstandsmitglied der Sparkasse Saarbrücken, nüchtern die gegenwärtige Lage ein. Dennoch schaut er hoffnungsvoll in die Zukunft: „Was für viele Einzelne gilt, spiegelt sich auch in der Unternehmenslandschaft wider. Zwischen den Herstellern und Anbietern, zwischen Dienstleistern und Verbrauchern, also uns allen, besteht ein wechselseitiges Abhängigkeitsverhältnis. Produktion und Konsum bedingen sich gegenseitig. Die Pandemie hat uns dies überdeutlich vor Augen geführt. Einen guten Weg in die Zukunft zu finden ist unsere Herausforderung. Nicht zuletzt dafür arbeitet unser Wirtschaftsentwicklungsverein.“

Vor drei Jahren ging das Wirtschaftsnetzwerk an den Start. Regionalverband und Landeshauptstadt Saarbrücken, die Stadt Völklingen und die Sparkasse Saarbrücken waren die Initiatoren. Ziel ist es, der Region Impulse zu geben, neue Wege aufzuzeigen und – ganz wichtig – von der wirtschaftlichen Beratungskompetenz engagierter Unternehmen zu profitieren. Mittlerweile gehören dem Verein mehr als 120 Mitglieder aus Wirtschaft, Forschung, Wissenschaft und Politik an.

Zweifellos hat die Vereinsarbeit unter der Pandemie gelitten. Besprechungen und Arbeitsgruppensitzungen konnten nur in Videokonferenzen stattfinden. Und dennoch kam das Vereinsleben nicht zum Erliegen, erläutert Lukas Köppen, Wirtschaftsförderer beim Regionalverband Saarbrücken und Geschäftsführer des Vereins.

So berichtet Köppen von einer Online-Umfrage an die Vereinsmitglieder: Was nahezu alle Branchen herausfordert sei die Notwendigkeit, zügig digitale Lösungen in Unternehmen zu implementieren. Hier habe der Verein Online-Seminare angeboten. Aber auch weitreichendere Themen wie Tipps zur Bonität und Liquidität oder mögliche Anpassungsformen der Unternehmerstrategie wurden beleuchtet. Beeindruckend war nach den Worten Köppens, wie viel Herzblut und Engagement die Unternehmen einbrachten, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Neben den nahezu wöchentlich stattfindenden Seminaren hat sich der Verein auch einer Standortbroschüre gewidmet. „MY InWest – Der Navigator für Saar-Investoren“ wirbt bei Investoren, aber auch bei Fach- und Führungskräften für den Wirtschaftsstandort Region Saarbrücken – sowohl als Unternehmensstandort als auch als Lebensraum, in dem Beschäftigte für sich und ihre Familien eine erfolgreiche Zukunft gestalten können. Auf der Internetseite des Vereins www.wirtschaftsregion-saarbruecken.de kann die Broschüre kostenlos digital heruntergeladen oder als Printausgabe bestellt werden.

Der Vereinsvorsitzende und Geschäftsführer des Friedrichsthaler Unternehmens IANEO Solutions Dirk Frank richtet den Blick nach den bereits erfolgten Lockerungen wieder zielstrebig nach vorne: „Ich bin schon heute auf ein Thema gespannt, das uns alle beschäftigen wird. Zurück aus dem Homeoffice – das ist eine fordernde Aufgabe für alle Unternehmen. Wir, die Wirtschaftsregion Saarbrücken, wollen auch hier mit Best-Practice-Beispielen Hilfestellungen leisten und Tipps aus den Reihen unserer Mitglieder kommunizieren. Selbstverständlich ist jeder dazu eingeladen, selbst Teil unseres starken Netzwerks zu werden und davon zu profitieren.“ rvs
 

Kontakt
 

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Wirtschaftsregion Saarbrücken e.V.
Geschäftsstelle beim Regionalverband Saarbrücken
Geschäftsführer Lukas Köppen
Telefon: (06 81) 5 06 60 16
Lukas.koeppen@wirtschaftsregion-saarbruecken.de