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Tag der Haustiere 11.04. Haustiere geben Freude und Freundschaft

Kinder können eine sehr enge Beziehung zu ihrem Tier aufbauen. Foto: Sascha /stock.adobe.com

Der beste Freund und Weggefährte ist für immer mehr Menschen sein Haustier. Haustiere bereichern das Leben täglich, schenken oft bedingungslose Liebe und freuen sich, wenn sie ihren Menschen sehen. Der 11. April ist der Tag der Haustiere. Der Aktionstag (englisch National Pet Day) geht auf die Initiative der US-Amerikanerin Colleen Paige im Jahr 2005 zurück und widmet sich ganz den tierischen Freunden und Mitbewohnern des Menschen.

Zunächst geht es heute natürlich darum, die Freude, die ein Haustier geben kann, zu feiern. Doch wie fast immer bei den von Paige initiierten Aktionstagen gibt es auch im Falle des National Pet Day einen sehr ernsten Hintergrund. Der Tierschützerin geht es heute auch darum, ein öffentliches Bewusstsein für die Not der zahlreichen ausgesetzten Haustiere in Tierheimen hinzuweisen.

Auch die Tierheime im Fokus

Dementsprechend soll der heutige Aktionstag dazu genutzt werden, ein lokales Tierheim mit einer Spende oder aktiver Mithilfe zu unterstützen. Tierheime suchen zum Beispiel immer händeringend Leute, die mit den dort ansässigen Hunden Gassi gehen oder sich an einem Tag um die Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen kümmern.

Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen

Gerade für Kinder steht der Wunsch nach einem Haustier ganz oben auf der Liste. Als treuer Freund und Begleiter. Kinder können eine sehr enge Beziehung zu dem Tier aufbauen. Wie nebenbei lernen sie dabei, Verantwortung zu übernehmen. Denn Haustiere machen auch viel Arbeit: den Stall ausmisten, Füttern und Gassigehen gehören dazu.

Die Kommunikation muss stimmen

Zieht zum ersten Mal eine Fellnase zuhause ein ist es sinnvoll, den richtigen Umgang mit dem Tier zu lernen. In Hundeschulen lernen Hund und Hundehalter unter fachkundiger Anleitung, miteinander umzugehen und zu kommunizieren und in ihrem sozialen Umfeld möglichst konfliktfrei zu agieren.

Der Hund soll im Rahmen der Hundeerziehung das Ausführen verschiedener Kommandos erlernen. Der Hundehalter soll gleichzeitig lernen, diese Kommandos auf eine für den Hund verständliche Art und Weise zu geben. Während eines Lehrgangs in der Hundeschule wird der Hund auch Kontakt mit anderen Hunden aufnehmen, was sich positiv auf sein Sozialverhalten auswirken kann.

Den Besuch beim Tierarzt immer gut vorbereiten

Vielen Tierhalten wird schon bei dem Gedanken an den nächsten Tierarztbesuch angst und bange. Die Katze ist beim Anblick der Transportbox plötzlich auf Nimmerwiedersehen verschwunden, der Hund verkriecht sich in der Praxis am liebsten unter dem nächst besten Tisch.

Doch sowohl Hunde als auch Katzen sollten schon im Welpenalter zum ersten Mal dem Tierarzt vorgestellt werden. Oft übernimmt dies der Züchter oder bei einem Tierschutz-Tier - der Vorbesitzer beziehungsweise das Tierheim.

Am wichtigsten ist, dass der Tierhalter selbst ruhig bleibt und so tut, als sei die Situation ganz normal. Denn negative Stimmungen und die eigene Unruhe übertragen sich vom Menschen direkt auf das Tier.

Für Katzenhalter ist es wichtig, eine ausreichend große Transportbox zu benutzen, die sich bequem nach oben öffnen lässt.

Eine Transportbox bietet Sicherheit

Die Box grundsätzlich wie ein „normales“ Möbelstück in der Wohnung stellen, damit sie ganz ungezwungen beschnuppert und besucht werden kann und nicht erst kurz vor dem Tierarztbesuch aus dem Keller holen.

Hundehaltern wird ein „Tierarzttraining“ empfohlen. Das bedeutet, dass man Zuhause Tierarzt spielt, also die einfachen Handgriffe am Hund übt, damit dieser damit grundsätzlich vertraut ist. Zum Beispiel zuhause ins Maul schauen, in die Ohren gucken, die Beine und den Bauch durchtasten. Auch für Kleintiere wie Kaninchen ist der Tierarztbesuch eine ungewohnte Situation. Sie brauchen vor allem Sicherheit. Nur in einer für diese Tiere geeigneten Box zum Tierarzt transportieren. Ausreichend Platz zum Liegen und genügend Bewegungsfreiheit in der Box. Einstreu, Heu und wenn möglich eine Trinkflasche bieten eine gewisse Sicherheit. Zur Beruhigung die Box etwas abdunkeln. Tiere im Wartezimmer nicht zum Streicheln oder Schmusen aus der Box holen. red./dos

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