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Homburg - Kreis- und Universitätsstadt Zu Hause kann man viel fürs Klima tun

Bereits durch richtiges Bestücken des Kühlschranks lässt sich Energie sparen. Foto: Freepik.com

Auch im Kleinen lässt sich einiges an Energie sparen, alleine schon in der Küche. Mit Beginn der warmen Jahreszeit steht dort der Kühlschrank besonders im Fokus. Das Team der Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Homburg, Markus Müller, Vadim Allert und Simon Müller, haben unseren Lesern unter dem Motto „Kühle Frische an heißen Tagen: Sparen bei Kühl- und Gefriergeräten“ nützliche Tipps zusammengestellt.Kühl- und Gefrierschränke haben keine Pausen, sie sind rund um die Uhr im Einsatz. Deshalb sollte hier ein Auge auf den Energiebedarf geworfen werden. Wer genau hinschaut, kann Energie und Kosten sparen. Daher ist es bereits beim Neukauf von Geräten sinnvoll, auf das EU-Energielabel zu achten. In den letzten Jahren sind Kühl- und Gefriergeräte, mit Blick auf ihren Energiebedarf, deutlich verbessert worden.

Die Themen Energiesparen und Klimaschutz sind zurzeit in aller Munde. Jeder Einzelne von uns kann etwas dazu beitragen, um die Zukunft ein Stückchen besser zu machen. Das beginnt schon in den eigenen vier Wänden.

Den Kühlschrank effizient bestücken

Moderne Mehrzonengeräte berücksichtigen die unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse der Lebensmittel. Verschiedene Lebensmittel können niedrige Temperaturen knapp über der 0-Grad-Grenze vertragen und halten dadurch dreimal länger frisch als im normalen Kühlbereich. Somit kann die Temperatur im Kühlschrank zwischen +5 Grad Celsius und +7 Grad Celsius eingestellt werden. Für die Gefriertruhe liegt die ideale Temperatur bei -18 Grad Celsius.

Lebensmittel nur gut abgekühlt und abgedeckt oder in Aufbewahrungsdosen verpackt in den Kühlschrank stellen. Ausnahme: Zur optimalen Feuchtigkeitszirkulation sollten Obst und Gemüse in der 0-Grad-Zone nur unverpackt eingelagert werden. Die Lebensmittel übersichtlich in den Kühlschrank einordnen. Dadurch wird das langwierige Suchen mit offener Tür verhindert und spart somit wieder Energie. Eine Vorratsliste kann dabei eine Hilfe sein. Tiefgefrorenes sollte im Kühlschrank aufgetaut werden: So geben die Lebensmittel die Kälte an das Gerät ab.

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Klimaschutz geht uns alle an! Romolo Tavani – stock.adobe.com

Das Fassungsvermögen des Kühlschranks sollte immer dem Bedarf des Haushaltes anpasst werden. Ein Single-Haushalt kommt mit 100 bis 140 Litern Fassungsvermögen aus, eine vierköpfige Familie hingegen benötigt ca. 50 Liter pro Kopf. Ein Kühlschrank mit Gefrierfach benötigt etwa ein Drittel mehr Strom als ein Kühlschrank ohne. Ist ein Gefrierschrank bereits im Haushalt, sollte deshalb auf ein Gefrierfach verzichtet werden.

Die Wahl des richtigen Standorts

Kühl- und Gefriergeräte sollten nicht neben dem Herd, bei der Heizung oder an einem sonnigen Platz stehen. Hier gilt: Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto geringer ist der Stromverbrauch. Des Weiteren sollten zwischen Gerät und Wand ein paar Zentimeter Platz sein, damit die warme Luft entweichen kann. Die Lüftungsgitter an der Rückwand sollten staubfrei gehalten werden, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann.

Die Gummidichtungen der Türen sollten regelmäßig überprüft und wenn notwendig ausgetauscht werden. Geräte, die keine Abtauautomatik besitzen, müssen unbedingt regelmäßig abgetaut werden.

Denn dicke Eisschichten, die einen Zentimeter erreichen, führen zu einem höheren Stromverbrauch. Nicht nur zum Thema „Kühlen und Gefrieren“ geben die Stadtwerke Homburg Energiespartipps. Das Team der Energiedienstleistungen berät die Kundinnen und Kunden auch in vielen weiteren Fragen zum Energiesparen. Am besten eine Anfrage-Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-homburg.de senden. Und: Die Stadtwerke Homburg bieten bereits seit vielen Jahren zahlreiche Förderprogramme zur Nutzung energiesparender Geräte und Heizungen an. Eine Übersicht zu den aktuellen Programmen gibt es im Internet unter www.stadtwerke-homburg.de unter dem Navigationspunkt „Service“. Ansonsten genügt es auch, eine formlose Mail an kontakt@stadtwerkehomburg.de zu senden, um weitere Informationen zu erhalten. red

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