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Die Umwelt gewinnt in Saarbrücken

  : Die Umwelt gewinnt in Saarbrücken

Kohleausstieg und umweltfreundliche Wärme sind in Saarbrücken keine Zukunftsthemen. Energie SaarLorLux schafft hier Fakten.

Joachim Morsch, Vorstand und Sprecher der Energie SaarLorLux. Foto: Energie SaarLorLux
Joachim Morsch, Vorstand und Sprecher der Energie SaarLorLux. Foto: Energie SaarLorLux

Viele sprechen vom Klimaschutz – wir in Saarbrücken machen das einfach“, erklärt Joachim Morsch, Vorstand und Sprecher der Energie SaarLorLux. Der Saarbrücker Energieversorger erweitert bis 2022 seine Kraftwerkskapazitäten am Heizkraftwerk Römerbrücke um ein neues Gasmotorenkraftwerk (GAMOR). Und wie der Name schon sagt, wird dieses Kraftwerk ausschließlich mit Erdgas betrieben, das als emissionsärmster fossiler Brennstoff im Energieerzeugungsprozess fast vollständig verbrannt wird. Das entlastet die Umwelt nachhaltig.

Kohleausstieg jetzt

Schon seit vielen Jahren erzeugt Energie SaarLorLux im Heizkraftwerk Römerbrücke Strom und Fernwärme besonders umweltfreundlich. Bisher wurde jedoch auch die Möglichkeit vorgehalten, die Wärme in extremen Kälteperioden mit Steinkohle abzusichern. „Mit GAMOR ist das nicht mehr notwendig. Wir werden keine Kohle mehr in unseren Kraftwerksanlagen verbrennen“, erläutert Morsch die Energiewende vor Ort.
 

Die 5 Motoren des Gasmotorenkraftwerkes Römerbrücke (GAMOR) erzeugen Strom und Wärme durch die Verbrennung von Gas. Die Wärme wird genutzt, um damit Saarbrücker Fernwärme zu erzeugen, die im Wärmespeicher zwischengespeichert werden kann. Die Photovoltaikanlage an der Fassade von GAMOR erzeugt zusätzlich 100% Ökostrom. Foto: Energie SaarLorLux
Die 5 Motoren des Gasmotorenkraftwerkes Römerbrücke (GAMOR) erzeugen Strom und Wärme durch die Verbrennung von Gas. Die Wärme wird genutzt, um damit Saarbrücker Fernwärme zu erzeugen, die im Wärmespeicher zwischengespeichert werden kann. Die Photovoltaikanlage an der Fassade von GAMOR erzeugt zusätzlich 100% Ökostrom. Foto: Energie SaarLorLux


Die Umwelt gewinnt


Der Neubau ist ein wichtiger Baustein in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Energie SaarLorLux spart so in Saarbrücken nicht nur ca. 60.000 Tonnen CO2 im Jahr ein, sondern baut gleichzeitig die Erneuerbaren Energien vor Ort aus. Diegesamte nach Süden ausgerichtete Fassade des Gebäudes wird nämlich mit einer Photovoltaikanlage verkleidet. Zusätzlich wird ein Wärmespeicher gebaut, der in Zukunft die Wärme zwischenspeichern kann. So muss Frischwärme nicht erst erzeugt werden, sondern kann noch bedarfsgerechter in das Saarbrücker Fernwärmenetz eingespeist werden. Auch der Wärmespeicher bringt also ein dickes Plus für die Umwelt, denn er macht die Erzeugung unabhängiger vom Bedarf und effizienter. In den nächsten Jahren prüft Energie SaarLorLux unterschiedliche Möglichkeiten, den Anteil Erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung weiter zu erhöhen.
 

Gasmotorenkraftwerk Römerbrücke im Juni 2021 Foto: Energie SaarLorLux
Gasmotorenkraftwerk Römerbrücke im Juni 2021 Foto: Energie SaarLorLux

Gerade für die Erreichung der deutschen Klimaziele 2045 spielt die Fernwärme eine wichtige Rolle. Denn die Gebäude im städtischen Raum sind durch viele dezentrale Heizungslösungen charakterisiert. Platzbedarf, Lärmemissionen oder hohe Kosten für umweltfreundliche Heiztechniken verhindern in Großstädten oft das umweltfreundliche Heizen.

Bei der Fernwärme hingegen werden die Maßnahmen bezüglich Umweltschutz und CO2 -Vermeidung bereits durch Energie SaarLorLux zentral im Heizkraftwerk Römerbrücke getroffen. So profitieren auch heute schon viele Saarbrücker Kunden automatisch von der Verbesserung der Umweltbilanz im Kraftwerk.

Die Kraftwerke an der Römerbrücke sind damit also nicht nur hocheffiziente, umweltfreundliche Energieerzeugungsanlagen, sondern ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum klimaneutralen Heizen in Saarbrücken.

Regional ist Trumpf

Energie SaarLorLux sichert mit den Kraftwerken Römerbrücke sowohl die Fernwärmeversorgung in Saarbrücken als auch Arbeitsplätze in der Region. „Und das nicht nur bei Energie SaarLorLux. Wir achten auch darauf, dass bei Planung und Bau von GAMOR möglichst viele saarländische Unternehmen beteiligt sind. So bleibt ein großer Teil der Wertschöpfung in unserer Region. Auch das gehört zur Verantwortung eines regional verwurzelten Unternehmens“, bekennt sich Morsch klar zum Saarland. PR