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BLIESGAU AKTUELL Ehrendenkmal der Opfer des Ersten Weltkriegs in Brenschelbach saniert

Land und Bund stellten Mittel zur Verfügung, 2024 werden andere Denkmäler restauriert

Vollständige Ansicht der renovierten Anlage. Foto: Brengel

In Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs entstand 1937 in Brenschelbach ein Ehrendenkmal. Auf beiden Seiten des Monumentes finden sich die Namen gefallener und vermisster Soldaten. Im Zweiten Weltkrieg wurde es teilweise beschädigt, 1953 dann schließlich durch einen Fachbetrieb aus Landsweiler in leicht abgeänderter Form wiederhergestellt.

Den im Krieg zerschossenen Kopf des steinernen Soldaten hatte man dabei mit einem milderen Gesichtsausdruck versehen. Doch seitdem nagten an dem Denkmal wiederum über Jahrzehnte die Witterung und der Zahn der Zeit, eine erneute Überarbeitung schien längst überfällig. Insbesondere die Sandsteintreppe, die in den 50er Jahren zum Teil durch Terrazzoblöcke ersetzt worden war, galt inzwischen als nicht mehr sicher. Um Unfällen vorzubeugen, beschloss das zustände Amt im Rathaus daher nach einem erfolgten Ortstermin, dieses Sicherheitsrisiko zu beseitigen und dazu den Abruf von Fördermitteln zu prüfen.

Die Anfrage verlief positiv, das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz sagte eine Förderung zu. Aus Mitteln des Landes und des Bundes wurde für die Maßnahme „Sanierung und Umfeldgestaltung Denkmal Brenschelbach“ eine Zuwendung in Höhe von 75 Prozent zugesagt. Die Summe dürfte somit voraussichtlich 32370,08 Euro betragen, der abschließende Bescheid liegt aktuell noch nicht vor. Des Weiteren wurde die Sanierung des Ehrendenkmals auch seitens des Innenministeriums gefördert, das als Ergänzung der vorgenannten Fördermittel eine Bedarfszuweisung über 6474 Euro bereitstellte.

Im Zuge der Maßnahme wurde nun die Zuwegung zum Denkmal wieder fachgerecht hergestellt. Im ersten Schritt wurden Teile der Anlage gereinigt, anschließend die defekte obere Treppenanlage demontiert, neu aus Sandstein hergestellt und - ebenso wie die vordere Treppenanlage - neu versetzt. Die beschädigte Mauerabdeckung wurde demontiert, eine neue aus Sandstein hergestellt.

Kleinere Beschädigungen am Denkmal und an der vorderen Treppenanlage konnten mit farblich angepasstem Sandsteinmörtel ausgearbeitet und überschliffen, größere Beschädigungen an Treppe und Denkmal durch Passstücke ersetzt und nach Aushärten überarbeitet werden. Alle Fugen an Denkmal, Mauer und Treppenanlage konnten durch das involvierte Unternehmen aus Bexbach fachgerecht neu hergestellt werden. Verwaltungschef Bernd Hertzler kündigt weitere Maßnahmen an, ab sofort soll möglichst jährlich jeweils eine Denkmalsanierung erfolgen. Als nächstes Objekt steht 2024 das Webenheimer Ehrendenkmal an. Danach soll es mit der Restaurierung des Denkmals an der Mimbacher Kirche weitergehen.               red./jj 


PC-Kurs im Krea(k)tiv

Die Computergruppe I des Krea(k)tiv „Treffpunkt für Jung und Alt“ der Stadt Homburg startet am Montag, 8. Januar, eine neue Anfängergruppe. Ziel der kostenlosen Gruppenarbeit ist das Erlernen der Bedienung des Betriebssystems Windows 11 und gängiger Standardprogramme wie Word, Excel, PowerPoint, Pain.Net, Thunderbird usw. Das Treffen findet jeweils montags in der Zeit von 14 bis 15.30 Uhr im ehemaligen Lehrerzimmer der Hohenburgschule statt. Anmeldung bei Karin Schwemm vom Amt für Jugend, Senioren, Soziales, unter Tel. (0?68?41) 101-117.             red./jj


Jugend-Fahrt zum Musical „Tarzan“

Die Jugendpflege des Saarpfalz-Kreises in Kooperation mit den Jugendpflegern der Städte Bexbach, Blieskastel, Homburg und St. Ingbert sowie der Gemeinde Kirkel bieten am Dienstag, 13. Februar, für Kinder und Jugendliche eine Fahrt zum Musical „Tarzan“ in Stuttgart an. Die Tagesfahrt ist für Kinder ab zwölf Jahre, der Teilnehmerbeitrag beträgt 40 Euro. Die Gruppe startet von St. Ingbert (ca. 14 Uhr) und Homburg (ca. 14.30 Uhr) mit einem Reisebus. Die Aufführung beginnt um 18.30 Uhr, Rückankunft wird um ca. 1 Uhr sein. Anmeldung bei Beate Hussong, Tel. (06841) 104-8152, E-Mail beate.hussong@saarpfalz-kreis.de.               red./jj


Bliesgau Genuss

Zur Regionalvermarktungsoffensive in der Biosphäre

Qualitätsprodukte aus der Region sind auf vielen Tellern im Saarland zu finden. Im Biosphärenreservat Bliesgau engagiert sich der Verein Bliesgau Genuss e. V. um das Angebot an Regionalprodukten stetig auszubauen und zu bewerben. Mit seinen etwa 75 Mitgliedern aus den Branchen Landwirtschaft, Handwerk, Gastronomie und Handel hat sich ein starkes Netzwerk gebildet, welches sich zum Zwecke der Förderung regional nachhaltig und/oder ökologisch hergestellter Produkte sowie der Schaffung von Qualitätsstandards zusammengeschlossen hat. Wichtige Säule hierbei ist die Logistikkette für die rund 30 Standorte des „Bliesgau-Regals“ im Einzelhandel, welche von der Christlichen Jugenddorfwerk gGmbH abgewickelt wird. Um Interessierten mehr Informationen zu dem Verein, der Regionalvermarktung in der Biosphäre Bliesgau, dem Vertrieb der Produkte und dem sozialen Aspekt der Zusammenarbeit mit dem CJD zukommen zu lassen, hat der Verein nun ein vierseitiges Faltblatt herausgegeben. Ermöglicht wurde dies durch eine finanzielle Förderung durch die Lokale Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau. Zu finden ist das Faltblatt unter www.biosphaere-bliesgau.eu/produkte , bei Vereinsmitgliedern sowie beim Vorsitzenden Ralf Meisel, E-Mail ralf-meisel@web.de.                      red./jj

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