Rückrufe: Aktuelle Warnungen von Lidl, Edeka & Co.

Rückrufe: Aktuelle Warnungen von Lidl, Edeka & Co.

Foto: dpa/Sven Hoppe

Aktuelle Produktrückrufe & Warnungen

Falsche Rezepte für Ozempic – Apotheker im Saarland warnen Patienten
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Robert-Koch-Institut warnt – Gelbsucht-Gefahr durch Tiefkühl-Erdbeeren
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Hepatitis-VirenRobert-Koch-Institut warnt – Gelbsucht-Gefahr durch Tiefkühl-Erdbeeren

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Hefepilze in Saftschorlen – diese Produkte ruft Christinen zurück
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Mineralwasser-Rückruf wegen Schimmelgefahr bei Gerolsteiner – diese Produktchargen nicht trinken
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Wie erfährt man von einem Produktrückruf und wie läuft dieser ab?

Voraussetzung für einen Produktrückruf ist, dass ein Produkt bereits für Verbraucher im Handel erhältlich ist. Im ersten Schritt muss der Hersteller oder das vertreibende Unternehmen die Kunden in Kenntnis über den Produktrückruf setzen, indem über diesen öffentlich informiert wird. Verbraucher müssen auch informiert werden, wenn das Produkt grenzüberschreitend vertrieben wurde. Anschließend wendet sich das Unternehmen an die zuständige Behörde. Diese übermittelt die Informationen an die obersten Landesbehörden und veranlasst eine Veröffentlichung der Meldung auf der Seite des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Die Meldungen über Produktrückrufe sind für Verbraucher auf einer zentralen Seite des BVL einsehbar. Informiert der Hersteller im ersten Schritt nicht oder zu spät über einen Produktrückruf, veröffentlicht die zuständige Behörde selbst eine Warnung auf der Seite des BVL. Dies gilt auch für Produkte von Herstellern mit Sitz im Ausland. Meldungen aus EU-Mitgliedsstaaten erfolgen laut BVL mithilfe des „Europäischen Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel“. Auch bei solchen Vorfällen veröffentlicht das Bundesamt Rückrufe auf der zentralen Internetseite: www.lebensmittelwarnung.de

So erkennen Sie, ob Sie ein betroffenes Produkt gekauft haben

Die Meldungen über Produktrückrufe auf dem zentralen Portal des BVL enthalten alle Informationen, die Verbraucher benötigen, um herauszufinden, ob das gekaufte Produkt betroffen ist. Dort aufgeführt sind das Datum des Produktrückrufs, die Produktbezeichnung und der Grund der Warnung. Der Hersteller, die Unternehmen und die Bundesländer, in denen das Produkt verkauft wurde, werden ebenfalls genannt. Auch ein Bild des betroffenen Produkts ist in der Meldung enthalten.

Um sicherzugehen, können Sie unter anderem das Haltbarkeitsdatum, den Zeitraum, in dem das Produkt verkauft wurde, sowie die Artikel- oder Los

So erkennen Sie, ob Sie ein betroffenes Produkt gekauft haben

Die Meldungen über Produktrückrufe auf dem zentralen Portal des BVL enthalten alle Informationen, die Verbraucher benötigen, um herauszufinden, ob das gekaufte Produkt betroffen ist. Dort aufgeführt sind das Datum des Produktrückrufs, die Produktbezeichnung und der Grund der Warnung. Der Hersteller, die Unternehmen und die Bundesländer, in denen das Produkt verkauft wurde, werden ebenfalls genannt. Auch ein Bild des betroffenen Produkts ist in der Meldung enthalten.

Um sicherzugehen, können Sie unter anderem das Haltbarkeitsdatum, den Zeitraum, in dem das Produkt verkauft wurde, sowie die Artikel- oder Los-Nummer abgleichen. Verbraucher können sich außerdem aktiv über mögliche Produktrückrufe informieren. Hersteller und Unternehmen sollten Verbraucher über mindestens einen dieser Wege erreichen: als Aushang im betroffenen Laden, in Printmedien und Rundfunk, per Newsletter, auf der eigenen Website und in den Sozialen Medien.

Was tun, wenn ein zurückgerufenes Produkt bereits gekauft oder verwendet wurde?

Es ist möglich, dass Verbraucher ein betroffenes Produkt bereits gekauft oder unter Umständen verwendet beziehungsweise verzehrt haben. In einem solchen Fall gilt: Gefährdet ein zurückgerufenes Produkt die Gesundheit der Verbraucher, müssen Unternehmen oder Behörden in der Meldung Angaben zu weiterem Vorgehen und Verhalten machen.

Besteht ein erhöhtes Risiko für vulnerable Gruppen (Schwangere, ältere Menschen), wird darüber ebenfalls informiert. Zurückgerufene Produkte können von Verbraucher an den Verkaufsstellen zurückgegeben und erstattet werden. Eine Erstattung des Kaufpreises ist meist auch ohne Kaufbeleg möglich.

Wer ist für Produktrückrufe verantwortlich?

Grundsätzlich steht der Hersteller eines Produkts oder das Unternehmen, das das Produkt verkauft, in der Verantwortung, über ein gesundheitsgefährdendes Produkt öffentlich zu informieren und dieses zurückzurufen. Der Zeitpunkt und die Verantwortlichkeit einer Meldung sind im „Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch“ (LFGB) rechtsverbindlich festgehalten.

Auf der Seite des BVL heißt es außerdem: „Für die Rechtmäßigkeit und den Inhalt der jeweiligen Warnungen und Informationen sind die in den Meldungen aufgeführten zuständigen Behörden verantwortlich.“ Allerdings gibt es bislang keine rechtlichen Vorgaben für Produktrückrufe und die jeweilige Meldung. Auch mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit durch ein betroffenes Produkt müssen nicht zwingend genannt werden.

Welche Produkte werden am häufigsten zurückgerufen und warum?

Das BVL führt sogenannte Warnkategorien beziehungsweise Warnungstypen. Allgemein kommen Produktrückrufe unter anderem im Bereich Lebensmittel und Kosmetik vor. Auch vor Alltags- und Bedarfsgegenständen, darunter Spielwaren, Besteck oder Schmuck, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) unter Umständen. Das BVL führt seit August 2021 eine gesonderte Kategorie für Tätowiermittel. Zurückgerufen werden Produkte, die beispielsweise gesundheitsgefährdend oder ungenießbar sind, aber bereits von Verbrauchern im Einzelhandel erworben werden können.

Im Jahr 2022 wurden nach Angaben des BVL überwiegend Produkte im Bereich Lebensmittel zurückgerufen (83 Prozent). Bedarfsgegenstände machen 14 Prozent und Kosmetikprodukte drei Prozent aller Warnungstypen 2022 aus. Dabei waren in mehrheitlich mikrobiologische Verunreinigungen (35 Prozent) und Grenzwertüberschreitungen (24 Prozent) Anlass für eine Warnung. Zu den übrigen Warnungsgründen zählen Fremdkörper (14 Prozent), unzulässige Inhaltsstoffe (11 Prozent) und Allergene (10 Prozent), sechs Prozent der Produktrückrufe fallen in die Kategorie „Sonstiges“.

-Nummer abgleichen. Verbraucher können sich außerdem aktiv über mögliche Produktrückrufe informieren. Hersteller und Unternehmen sollten Verbraucher über mindestens einen dieser Wege erreichen: als Aushang im betroffenen Laden, in Printmedien und Rundfunk, per Newsletter, auf der eigenen Website und in den Sozialen Medien.

Was tun, wenn ein zurückgerufenes Produkt bereits gekauft oder verwendet wurde?

Es ist möglich, dass Verbraucher ein betroffenes Produkt bereits gekauft oder unter Umständen verwendet beziehungsweise verzehrt haben. In einem solchen Fall gilt: Gefährdet ein zurückgerufenes Produkt die Gesundheit der Verbraucher, müssen Unternehmen oder Behörden in der Meldung Angaben zu weiterem Vorgehen und Verhalten machen.

Besteht ein erhöhtes Risiko für vulnerable Gruppen (Schwangere, ältere Menschen), wird darüber ebenfalls informiert. Zurückgerufene Produkte können von Verbraucher an den Verkaufsstellen zurückgegeben und erstattet werden. Eine Erstattung des Kaufpreises ist meist auch ohne Kaufbeleg möglich.

Wer ist für Produktrückrufe verantwortlich?

Grundsätzlich steht der Hersteller eines Produkts oder das Unternehmen, das das Produkt verkauft, in der Verantwortung über ein gesundheitsgefährdendes Produkt öffentlich zu informieren und dieses zurückzurufen. Der Zeitpunkt und die Verantwortlichkeit einer Meldung sind im „Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch“ (LFGB) rechtsverbindlich festgehalten.

Auf der Seite des BVL heißt es außerdem: „Für die Rechtmäßigkeit und den Inhalt der jeweiligen Warnungen und Informationen sind die in den Meldungen aufgeführten zuständigen Behörden verantwortlich.“ Allerdings gibt es bislang keine rechtlichen Vorgaben für Produktrückrufe und die jeweilige Meldung. Auch mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit durch ein betroffenes Produkt müssen nicht zwingend genannt werden.

Welche Produkte werden am häufigsten zurückgerufen und warum?

Das BVL führt sogenannte Warnkategorien beziehungsweise Warnungstypen. Allgemein kommen Produktrückrufe unter anderem im Bereich Lebensmittel und Kosmetik vor. Auch vor Alltags- und Bedarfsgegenständen, darunter Spielwaren, Besteck oder Schmuck, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) unter Umständen. Das BVL führt seit August 2021 eine gesonderte Kategorie für Tätowiermittel. Zurückgerufen werden Produkte, die beispielsweise gesundheitsgefährdend oder ungenießbar sind, aber bereits von Verbrauchern im Einzelhandel erworben werden können.

Im Jahr 2022 wurden nach Angaben des BVL überwiegend Produkte im Bereich Lebensmittel zurückgerufen (83 Prozent). Bedarfsgegenstände machen 14 Prozent und Kosmetikprodukte drei Prozent aller Warnungstypen 2022 aus. Dabei waren in mehrheitlich mikrobiologische Verunreinigungen (35 Prozent) und Grenzwertüberschreitungen (24 Prozent) Anlass für eine Warnung. Zu den übrigen Warnungsgründen zählen Fremdkörper (14 Prozent), unzulässige Inhaltsstoffe (11 Prozent) und Allergene (10 Prozent), sechs Prozent der Produktrückrufe fallen in die Kategorie „Sonstiges“.