Ostern im Saarland: Öffnungszeiten, Staus & Ausflugsziele

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Foto: BECKER&BREDEL/bub

Ostern im Saarland

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Sind Ostersonntag und Ostermontag gesetzliche Feiertage in Deutschland?

Ostersonntag ist kein gesetzlicher Feiertag. Karfreitag und Ostermontag hingegen gelten in allen Bundesländern als gesetzliche Feiertage.

Wann sind die Osterferien 2023 im Saarland?

Die Osterferien 2022 sind im Saarland vom 3. April 2023 bis zum 12. April 2023.

Was ist die Bedeutung von Ostern?

An Ostern, besonders am Ostersonntag, feiern Christen die Auferstehung Jesu von den Toten. Damit bildet das Osterfest das zentrale Motiv und Fundament des christlichen Glaubens. Der Sieg des Lebens über den Tot wird an Ostern gefeiert und spendet Hoffnung. Das Osterfest ist somit das wichtigste Hochfest und ein wichtiger Tag der christlichen Kirche.

Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern und der Beginn der Karwoche. Laut dem neuen Testament soll Jesu auf einem Esel nach Jerusalem geritten sein. Der Gründonnerstag erinnert an das Abendmahl mit Jesu und seinen Jüngern, am Vorabend vor Jesus Tod. Am Karfreitag wird Jesu zum Tode verurteilt und gekreuzigt. Aus diesem Grund wird an Jesu Todestag, Karfreitag, auf Fleisch verzichtet. Der Karsonnabend ist der Abend vor Ostern, der Tag der Grabesruhe.

Die Feiertage zu Ostern beginnen mit der Auferstehung Jesu, dem Ostersonntag. Denn den Evangelien zufolge war am Ostersonntag, drei Tage nach der Kreuzigung, das Grab Jesu leer. Außerdem soll Jesu am Ostersonntag und am darauffolgenden Ostermontag den Jüngern erschienen sein. 40 Tage nach dem Osterfest wird Christi Himmelfahrt gefeiert. An dem Tag wurde Jesu von einer Wolke erfasst und in den Himmel getragen. 50 Tage nach Ostern ist Pfingsten. Das ist das Fest des Heiligen Geistes. Seinen Ursprung haben die christlichen Osterfeiertage in dem jüdischen Pessachfest. Dieses wird von den Juden alljährlich am 14. Tag des jüdischen Frühlingsmonats Nisan gefeiert.

Woher kommt das Wort Ostern?

Das Osterfest heißt auf Lateinisch „Pascha“, was sich wiederum vom Hebräischen „pessach“ ableitet. Die Herkunft des Namens „Ostern“ ist nicht genau geklärt. Es gibt verschiedene Theorien zur Begriffsherkunft.

Vermutlich leitet sich "Ostern" vom gallofränkischen „Austro“ für „Morgenröte“ ab. Daraus könnte im altgriechischen „Eostre“ und im Althochdeutschen „Astara“ geworden sein. Das könnte an den Ostermorgen oder an ein heidnisches Frühlingsfest erinnern.

Eine weitere Herkunftsmöglichkeit des Wortes "Ostern" kommt vom altgermanischen Wort „austra“, was so viel bedeutet wie „mit/bei dem Schöpfen von Wasser“. Das könnte sich auf die christliche Tauffeier in der Osternacht beziehen.

Woher kommt der Osterhase?

Für die meisten bringt heutzutage der Osterhase am Osterfest die Eier. Es gibt viel Geschichten um den Osterhasen. Ob aus Schokolade oder als Dekofigur – der Osterhase ist an Ostern kaum wegzudenken. Doch das war nicht immer so. Früher wurden die Eier zwar auch von Tieren am Ostersonntag gebracht, diese waren jedoch von Region zu Region unterschiedlich. In Bayern brachten der Fuchs und der Hahn die Eier, in der Schweiz kam der Storch, in Tirol legte die Osterhenne die Ostereier und in Thüringen brachte sie der Kuckuck. Warum sich gerade der Hase etabliert hat, ist nicht zu 100 Prozent sicher. Es gibt auch hier verschiedene Ansätze.

Der Heidelberger Arzt und Medizinprofessor Georg Franck von Frankenau erwähnt den Osterhasen zum ersten Mal in einer wissenschaftlichen Arbeit. Im Elsass, der Pfalz und am Oberrhein sollen demnach Erwachsene den Osterhasen erfunden haben, um den Kindern zu erklären, wie die Eier an Ostern in die Osternester kommen. Denn der Osterhase ist schnell und kann deswegen beim Verstecken nicht erwischt werden.

Eine weitere Erklärung ist, dass Hasen im Frühjahr auf der Suche nach Futter in die Dörfer kamen. Aufgrund ihrer Schnelligkeit und Scheu bekamen die Menschen sie nur selten zu Gesicht. Deswegen, so die Vermutung, haben die Menschen den Hasen zugeschrieben, bei ihren Besuchen an Ostern die Ostereier mitzubringen. Eine weitere Erzählung beruht darauf, dass ein Osterbrot missglückt sein soll. Statt des Osterlamms sah das Brot wie ein Hase aus. Außerdem gibt es die Überlieferung, dass der Gründonnerstag vor Ostern als Zahlungs- und Zinstermin für Schulden galt. Gläubiger zahlten oft mit Eiern und Hasen.

Dadurch, dass Ostern am ersten Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird, spielt der Mond, zumindest für das Datum, eine wichtige Rolle. Der Hase gilt als Mond-Tier. Man kann die Bedeutung des Osterhasen aber auch in der Bedeutung des Hasen an sich suchen. Hasen und Eier sind Zeichen der Fruchtbarkeit. Hasen bekommen als erste Tiere im Frühjahr ihre Jungen, bis zu 20 Junge pro Wurf. Außerdem können Hasenweibchen mehrmals gebären. Überdies gilt der Hase als Fruchtbarkeitssymbol und Bote Gottes und passt zum Erwachen des neuen Lebens an Ostern und der Auferstehung Jesu. Außerdem können die Hasen für die Dreifaltigkeit stehen, wenn man sich auf das „Dreihasenbild“ bezieht.

Welche Bräuche gibt es zu Ostern?

Seit Jahrhunderten gibt es am Osterfest und den Feiertagen die Bräuche des Eiersuchens und Eierfärbens. Früher wurden die Eier an Ostern traditionell rot oder gold gefärbt, heute gibt es sie in verschiedenen Farben. Traditionell gibt es in den Bäckereien zu Ostern das sogenannte Osterlamm zu kaufen. Dabei handelt es sich um ein Gebäck.

Als Symbol für die Sonne wird das Osterfeuer am Tag vor Ostern, meist abends in der Osternacht, angezündet. Nach der sogenannten Feuerweihe wird dann eine Osterkerze zum Osterfest entzündet. Diese ist für die Christen das Symbol für das Licht Christi. Außerdem besuchen viele an Ostern einen Gottesdienst.

In einigen Regionen haben sich ganz konkrete Bräuche an den Feiertagen durchgesetzt, wie das Ostereier-Titschen oder das Ostereierschieben an Ostern. Auch das Osterreiten ist eine Tradition. Am Ostersonntag wird von einem geschmückten Pferd herab die Botschaft Jesu zur Auferstehung verkündet. In anderen Ländern gibt es andere Bräuche zum Osterfest. In Spanien zum Beispiel gibt es Osterprozessionen.

Was wird an Ostern gegessen?

Als traditionelles Osteressen gelten Osterlamm, Hasenbraten, Osterschinken oder Pasteten. Das liegt daran, dass am Ostersonntag wieder Fleisch gegessen werden darf. Dies ist im christlichen Glauben an Karfreitag untersagt. Beliebt sind an Ostern zudem Hefezöpfe, Osterbrot, Osterplätzchen, Osterlämmer, Quarkhasen oder Rührkuchen. Viele Leckereien gibt es in Form von Hasen, Lämmern oder Küken. Viele Familien frühstücken ausgiebig am Ostermorgen zusammen, oder brunchen an den Feiertagen. In anderen Ländern gibt es andere Traditionen. Manche, wie das Osterbrot, sind aber überall an Ostern ähnlich. Andere Traditionen unterscheiden sich. In Italien beispielsweise ist die Colomba, ein Osterkuchen in Form einer Taube, Tradition zu Ostern.

Was kann man an Ostern machen?

Am Ostermorgen suchen viele Kinder die Ostereier, die der Osterhase versteckt hat. Diese wurden vorher bemalt. Viele Menschen verbringen Zeit mit ihrer Familie, zum Beispiel bei einem gemeinsamen Osterbrunch, Spaziergang oder bei einem Ostergrillen. Am Abend vor Ostern ist ein Besuch des Osterfeuers Tradition, was in vielen Gemeinden organisiert wird. Viele Familien machen gemeinsame Ausflüge an den Feiertagen und genießen das oftmals frühlingshafte Wetter an Ostern.