Bei der Bundestagswahl 2017 werden die Mitglieder des 19. Deutschen Bundestages gewählt.
Bundestagswahl 2017
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Bundestagswahl 2017

Die Parteien der Bundestagswahl 2017

Laut Pressemitteilung des Bundeswahlleiters wurden für die Bundestagswahl 2017 insgesamt 48 Parteien zugelassen. Sechs dieser zugelassenen Parteien verzichten jedoch auf einen Wahlantritt, sodass Stand 09.08.2017 an der Bundestagswahl am 24. September nunmehr insgesamt 42 Parteien teilnehmen. Damit treten bei der diesjährigen Bundestagswahl so viele Parteien an, wie noch bei einer Wahl seit der Wiedervereinigung Deutschlands.

Die etablierten Parteien der Bundestagswahl 2017 auf einen Blick

- CDU (Christlich Demokratische Union Deutschlands)

- SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands)

- DIE LINKE

- GRÜNE (Bündnis 90/Die Grünen)

- CSU (Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. )

- FDP (Freie Demokratische Partei )

- PIRATEN (Piratenpartei Deutschland)

- AfD (Alternative für Deutschland)

- FREIE WÄHLER

Die nicht-etablierten Parteien der Bundestagswahl 2017 auf einen Blick

Daneben stehen auch die folgenden, sogenannten nicht-etablierten Parteien zur Wahl:

- DIE PARTEI

- NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands)

- Tierschutzpartei

- ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei)

- REP (Die Republikaner)

- BP (Bayernpartei)

- PDV (Partei der Vernunft)

- Demokratie durch Volksabstimmung

- MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands)

- PBC (Partei Bibeltreuer Christen)

- BIG (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit)

- BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität)

- SGP (Sozialistische Gleichheitspartei)

- Die Rechte

- Allianz Deutscher Demokraten

- Tierschutzallianz

- B*-bergpartei

- DiB (Demokratie in Bewegung)

- DKP (Deutsche Kommunistische Partei)

- Die Grauen

- du. (Die Urbane. Eine HipHop Partei)

- MG (Magdeburger Gartenpartei)

- Menschliche Welt

- Die Humanisten

- Gesundheitsforschung - Partei für Gesundheitsforschung

- V-Partei³ - Partei für Veränderung

- Vegetarier und Veganer

- Bündnis C- Christen für Deutschland

- Die Einheit

- Die Violetten

- Familie

- Die Frauen

- Mieterpartei

- Neue Liberale - Die Sozialliberalen

- Unabhängige für bürgernahe Demokratie.

Parteien, die 2017 zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl teilnehmen

Zur diesjährigen Bundestagswahl werden die Deutsche Mitte (DM, Mitgliederzahl ca. 250) und das Bündnis Grundeinkommen (BGE) zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl antreten.

Die Kandidaten der Bundestagswahl 2017

Auch die Zahl der Kandidaten ist im Wahljahr 2017 überdurchschnittlich hoch. Laut Bundeswahlleiter kandidieren bei der kommenden Bundestagswahl etwa 4.800 Personen. Dies sind rund 400 Bewerber mehr als bei der Bundestagswahl 2013. Höher war die Kandidatenzahl zuletzt im Wahljahr 1998.

Die Spitzenkandidaten der Bundestagswahl auf einen Blick:

- CDU: Dr. Angela Merkel

- CSU: Joachim Herrmann

- SPD: Martin Schulz

- Die Linke: Dr. Sahra Wagenknecht und Dr. Dietmar Bartsch

- Grüne: Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir

- FDP: Christian Lindner

- AfD: Dr. Alice Weidel und Dr. Alexander Gauland.

Wer darf wählen?

Das aktive Wahlrecht, also die Befugnis, die Mitglieder des Deutschen Bundestages zu wählen, steht jedem Deutschen zu, der am Tag der Wahl mindestens 18 Jahre alt ist, seit mindestens drei Monaten seinen Wohnsitz oder sonstigen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist. Bei der Bundestagswahl 2017 werden nach Schätzung des statistischen Bundesamtes etwa 61,5 Millionen Deutsche (darunter 31,7 Millionen Frauen und 29,8 Millionen Männer) wahlberechtigt sein. Darunter befinden sich ca. drei Millionen Erstwähler.

Viele Unentschlossene bei der Bundestagswahl 2017

Eine aktuelle Umfrage (Stand August 2017) des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat ergeben, dass knapp 46 Prozent der Wähler noch nicht sicher sind, für welche Partei sie bei der Wahl im September ihre Stimme abgeben werden. Im Wahljahr 2013 waren lediglich 39 Prozent der Wähler noch einen Monat vor der Wahl unentschlossen, für wen sie stimmen.