The Winners are … Das Finale

ballett · Ballettdirektorin Marguerite Donlon wählte 2008 und 2010 preisgekrönte Choreografien aus Wettbewerben und Festivals aus. 2008 waren das - zufällig - nur Choreografen. "The Winners are … die Frauen" zeigte daher im April 2010 mit Preisen ausgezeichnete Arbeiten von Choreografinnen

Ballettdirektorin Marguerite Donlon wählte 2008 und 2010 preisgekrönte Choreografien aus Wettbewerben und Festivals aus. 2008 waren das - zufällig - nur Choreografen. "The Winners are … die Frauen" zeigte daher im April 2010 mit Preisen ausgezeichnete Arbeiten von Choreografinnen. Für das Finale wurden eine Choreografin und ein Choreograf ausgewählt: Teresa Rotemberg ("Nach Hause", 2010) und Loïc Perela ("A la réflexion", 2008). Beide choreografieren nun Uraufführungen für die Saarbrücker Company.Die in Argentinien geborene Teresa Rotemberg leitet seit 1999 die Company Mafalda in Zürich, mit der sie unter anderem das beim Festival STEPS ausgezeichnete Tanzstück "Transformations" realisierte, aus dem der 2010 in Saarbrücken gezeigte Ausschnitt "Nach Hause" stammt. Sie arbeitet als Choreografin ebenso für Oper wie für Schauspiel, zuletzt unter anderem in Münster, Freiburg und Düsseldorf.

Loïc Perela war von 2006 bis 2008 Ensemblemitglied der Donlon Dance Company am Saarländischen Staatstheater. Hier entstanden bereits erste eigene Arbeiten wie "A la réflexion", das beim internationalen Ballettwettbewerb in Hannover ausgezeichnet wurde. Seit 2008 gehört Perela zum Ensemble des Scapino-Balletts Rotterdam, wo er sowohl als Tänzer wie als Choreograf aktiv ist. Seine neue Choreografie für "The Winners are …" trägt den Titel "Avec le printemps derrière …" und entwickelt den Zustand einer Agonie. Die Tänzer befinden sich in einem geschlossenen System, das sie in einer seelischen Dunkelheit gefangen hält. Sie alle tragen die Möglichkeit eines ungewissen Frühlings in sich: "Es gibt diese Melodie, die ich manchmal nicht mehr höre, die aber trotzdem in mir ist …" (Loïc Perela).

Auch in Teresa Rotembergs Choreografie "Sprunghaft und launisch" erlebt der Zuschauer einen Zustand im Übergang. Eine Reihe sehr individueller Charaktere steht in vitaler und konfliktträchtiger Aktion zueinander. Diese sieht sich plötzlich einer anderen Gruppe gegenüber, die wie eine Masse aneinanderklebt und sich als ebenso faszinierend wie bedrohlich erweist.STÖffentliche Probe: Samstag, 2. April,

12.00 Uhr, Großer Ballettsaal, SST

Uraufführung: Samstag, 9. April,

19.30 Uhr, AFW

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