Wadern/Losheim: „The Party“ läuft als besonderer Film

Wadern/Losheim : „The Party“ läuft als besonderer Film

() Die Komödie „The Party“ zeigt der Besondere Film im November in den Lichtspielen Wadern und in den Lichtspielen Losheim. Das teilt Andrea Zimmer vom Kulturzentrum Villa Fuchs mit. In Wadern wird der Film am Sonntag, 5. November, um 17 Uhr und am Mittwoch, 8. November, um 20 Uhr gezeigt. Bei den Filmfreunden in Losheim steht „The Party“ am Dienstag, 7. November, um 20 Uhr auf dem Programm.

Zur Filmhandlung: Um ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett zu feiern, lädt die ehrgeizige Politikerin Janet enge Freunde und Mitstreiter in ihr Londoner Stadthaus. Als ihr Ehemann Bill mit einem brisanten Geständnis herausplatzt, nimmt die Party eine überraschende Wendung. Plötzlich offenbaren auch die anderen Gäste lang gehütete Geheimnisse, woraufhin Beziehungen, Freundschaften, politische Überzeugungen und Lebensentwürfe in Frage gestellt werden. Innerhalb kürzester Zeit kippt die kultivierte Atmosphäre in ein emotionales Chaos aus gegenseitigen Anschuldigungen. Während im Ofen die Häppchen verbrennen, fliegen im Wohnzimmer die Fetzen. Die Party steuert unaufhaltsam auf den großen Knall zu.

 Timothy Spall ist in seiner Rolle als Bill der Grund für die gesprengte Party seiner Ehefrau.
Timothy Spall ist in seiner Rolle als Bill der Grund für die gesprengte Party seiner Ehefrau. Foto: Filmverleih Weltkino/Picasa
 CHERRY JONES  as MARTHA, TIMOTHY SPALL as BILL, BRUNO GANZ as GOTTFRIED and PATRICIA CLARKSON as APRIL. Foto: Filmverleih Weltkino
CHERRY JONES as MARTHA, TIMOTHY SPALL as BILL, BRUNO GANZ as GOTTFRIED and PATRICIA CLARKSON as APRIL. Foto: Filmverleih Weltkino Foto: Filmverleih Weltkino/Picasa
 Emily Mortimer als Jinny. Foto: Filmverleih Weltkino
Emily Mortimer als Jinny. Foto: Filmverleih Weltkino Foto: Filmverleih Weltkino/Picasa

„Mit sichtlichem Vergnügen sprengt Sally Potter in ihrer temporeichen Komödie eine linksliberale Partygesellschaft und beweist, dass die Wahrheit immer noch die größte Explosionskraft besitzt“, heißt es in einer Kritik. Und weiter: „Stilsicher inszeniert die britische Regisseurin ihre Schauspieler, die sich ein bissiges Wortgefecht nach dem andern liefern und dabei die Londoner Upper Class, Post-Feministinnen und alteingesessene Linksintellektuelle genüsslich aufs Korn nimmt.“