Wie Wintersportler ihre Haut schützen sollten

Beauty : Wintersportler brauchen starken Hautschutz

Die starke UV-Strahlung der Sonne und tiefe Temperaturen erfordern entsprechende Pflegeprodukte.

() Glitzernder Schnee, strahlend blauer Himmel und klare Sicht auf die umliegende Bergwelt: Skifahren bei Sonnenschein ist herrlich! Doch die starke UV-Strahlung in hohen Lagen sowie die tiefen Temperaturen strapazieren die Haut, die deshalb intensiven Schutz benötigt.

„Die Wintersonne ist gefährlicher als die Sommersonne“, warnt der Bremer Hautarzt Dr. Andreas Degenhardt. Die Strahlen werden vom Schnee reflektiert und treffen deshalb zweimal auf die Haut. Zudem nimmt der Schutz durch die Atmosphäre mit zunehmender Höhe ab. „Man rechnet je 100 Meter mit einer zunehmenden Strahlenbelastung von rund 20 Prozent“, erklärt Degenhardt.

Als „absolutes Minimum“ empfiehlt er einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30. Zudem sei es ratsam, die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen und schweißresistente Produkte zu verwenden.

Ebenso notwendig ist der Schutz gegen Kälte. Professor Dr. Jörg Faulhaber, Hautarzt aus Schwäbisch Gmünd, betont: „Winter ist purer Stress für unsere Haut.“ Bei fallenden Temperaturen produzieren die Talgdrüsen immer weniger Hautfett, das Hauptbestandteil des natürlichen Hautschutzmantels ist. Infolge trocknet die Haut aus, spannt, juckt und es können kleinen Risse entstehen.

Neben einer intensiven und langanhaltenden Feuchtigkeitsversorgung seien fettreiche Cremes auf einer Wasser-in-Öl-Basis wichtig, die eine dünne Isolationsschicht bilden, erklärt Faulhaber. Das halte im Winter bei Aktivitäten im Freien die Kälte ab und verhindere, dass die Feuchtigkeit der Haut übermäßig verdunstet.

Der Dermatologe rät zudem, beim Eincremen die Ohrmuscheln nicht zu vergessen und die Lippen mit Produkten auf Bienenwachsbasis zu schützen.