Weiße Zähne für ein strahlendes Lächeln

Beauty : Weiße Zähne sorgen für ein strahlendes Lächeln

()  Der kürzeste Weg von Mensch zu Mensch führt über ein Lächeln – das sagt ein chinesisches Sprichwort.

Im Idealfall ist es ein strahlendes Lächeln, das weiße gesunde Zähne offenbart. Doch nicht jeder kann dies mit dem regelmäßigen Einsatz von Zahnbürste und -creme erreichen.

„Zahnverfärbungen entstehen durch die färbende Wirkung von Nahrungs- und Genussmitteln wie Tee, Kaffee, Rotwein, Säften oder Zigarettenrauch. Sie lagern sich in der Oberfläche des Zahnschmelzes ein und verbinden sich zu gelblichen bis braunen Belägen, die mit herkömmlichen Zahncremes kaum mehr zu entfernen sind“, erklärt die das Gesundheitsportal www.haut.de. Auf dieser Internetseite gibt es nicht nur ein ausführliches Dossier zum Thema Zahnpflege, sondern auch Informationen zu Zahn-Bleichmitteln.

Diese Weißmacher, die auch als Whitening- oder Bleaching-Produkte bezeichnet werden, gibt es unter anderem als Pulver, Paste oder Bleichgel. Manche entfernen Nikotin- und Teebeläge mit Hilfe spezieller Putzkörper, andere Zigaretten-, Tee- oder Rotweinbeläge mittels Enzymen. Bei von Natur aus gelblichen Zähnen oder starken Verfärbungen müsse auf Bleichmittel mit sogenanntem Peroxid zurückgegriffen werden. Das dürfe jedoch nur nach Anleitung durch einen Zahnarzt geschehen, lautet auch die Empfehlung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).

Bei einer in der Zahnarztpraxis durchgeführten Therapie werde der Zahnfleischrand durch spezielle Gummimanschetten oder Isolationsmittel abgedeckt und somit das Zahnfleisch bei der Behandlung geschützt. Manche Patienten spürten nach der Aufhellung eine verstärkte Empfindlichkeit der Zähne, diese könne aber in der Regel durch eine Fluor-Behandlung behoben werden. Weitere Nebenwirkungen oder Allergien seien nicht bekannt. Die Bundeszahnärztekammer rät trotzdem, eine Zahnaufhellung nicht mehrmals im Jahr zu versuchen.

Welche Wege zu einem strahlenden Lächeln führen, erklärt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) auf ihrer Internetseite: „Es gibt Verfahren, die der Zahnarzt vornehmen kann, solche, die in der Praxis vorbereitet und zu Hause fortführt werden und diejenigen, die jeder Patient allein anwenden kann.“ Die Kosten der Aufhellung können zwischen 300 und 600 Euro liegen.

Die im Handel frei verkäuflichen Bleichmittel haben eine geringere Wirkstoffkonzentration als diejenigen, die der Zahnarzt anwendet. „Dennoch ist ihr Einsatz nicht unproblematisch und sollte in jedem Fall vorher mit dem Zahnarzt abgeklärt werden“, empfiehlt die KZBV. Die Mediziner der Kassenärztlichen Bundesvereinigung warnen vor Zahnaufhellern für den Hausgebrauch. Diese könnten unerwünschte ästhetische Nebenwirkungen mit sich bringen: „Wenn Sie auf eigene Faust Bleichmittel anwenden, kann das zu unschönen Ergebnissen führen. Gegebenenfalls können solche Unregelmäßigkeiten nur vom Zahnarzt nachträglich behoben werden.“

Auch die KZBZ rät, die Bleichverfahren zurückhaltend einzusetzen. Oft ließen sich bereits mit einer professionellen Zahnreinigung glänzende Erfolge erzielen. Erst wenn das nicht mehr ausreiche, könne auch das Bleichen in Betracht gezogen werden.

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