Was die männliche Haut braucht

Beauty : Männerhaut braucht viel Feuchtigkeit

Weibliche Haut fühlt sich meist zarter und weicher an, neigt aber eher zu Cellulite.

() Männerhaut ist robuster und kommt mit Umweltbelastungen besser zurecht. Die Experten-Plattform www.haut.de erklärt die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, zu denen auch das höhere Wasserbindungsvermögen der männlichen Haut zählt. Dadurch erscheine sie insgesamt fester und straffer und bleibt länger faltenfrei. Herren sind durch ihren meist dunkleren Teint auch besser vor der Sonne und UV-Strahlen geschützt. Zudem sind der niedrigere pH-Wert, der stabilere Säureschutzmantel sowie die intensivere Durchblutung von Vorteil in Bezug auf Hautalterung.

Zwar ist das schwächer ausgebildete Unterhautfettgewebe beim männlichen Geschlecht Grund dafür, dass sich Frauenhaut meist zarter und weicher anfühlt, aber dafür sorgt die Struktur des Bindegewebes dafür, dass Cellulite für Männer kaum ein Thema ist.

Doch das alles gelte nur bis etwa zum 30 Lebensjahr: „Spätestens ab 35 macht Männerhaut wesentlich schneller schlapp. Die Produktion neuer Hautzellen verlangsamt sich, die Elastizität des Bindegewebes lässt rapide nach. Die Haut verliert ihre Fähigkeit, genügend Feuchtigkeit zu binden.“ Außerdem bestehe eine starke Neigung zu Akne, Mitessern und Hautunreinheiten, da es mehr und größere Talgdrüsen gebe, die durch das männliche Hormon Testosteron gesteuert würden. Das ändere sich bis ins hohe Alter nicht. Diese Unterschiede wirken sich auch auf die Ansprüche bei der Hautpflege aus. Sigrid Bernard, Apothekerin aus Köln, empfiehlt Männern Produkte mit reichlich Feuchtigkeit und wenig Fett: „Geeignet sind leichte Cremes, die gut einziehen.“ Sie rät zudem zu hochwirksamen Seren mit UV-Filter, die morgens und abends aufgetragen werden. Die Kosmetika sollten keine Mineralöle enthalten, da diese die Poren verstopfen.

Bei unreiner Haut helfen Dampfbäder mit Salbei, Kamille, Thymian oder Rosmarin. Auch ein Gesichtswasser verschaffe Linderung.

Für strapazierte Männerhände hat Bergmann ebenso einen Tipp: Cremes mit regenerierenden Pflegezusätzen wie Panthenol, Milchsäure, Arganöl sowie Vitamin A und E. Ein- bis zweimal im Monat sollte auch ein Hand-Peeling auf dem männlichen Beautykalender stehen, zum Beispiel mit Honig und nicht allzu groben Salzkörnern.

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