Tipps rund um die Wimperntusche

Beauty : Wimpern zu schminken erfordert Geschick

Um die Farbe besser zu verteilen, sollte die Mascara in einer Zickzackbewegung aufgetragen werden.

() Rund 14 Prozent der Frauen hierzulande nutzen einmal oder mehrmals am Tag Wimperntusche. Das ergab eine Umfrage mit 23 086 Teilnehmerinnen ab 14 Jahren. Mascara als flüssiges, wasserfestes Produkt gibt es erst seit 1925. Zuvor wurden die Wimpern unter anderem mit Cremes aus Vaseline oder Ölen sowie Asche oder Kohlenstaub gefärbt. Als zähflüssige Farbe in der Kartusche, wie es heute üblich ist, wird das Produkt seit 1957 angeboten.

Beim Auftragen ist Geschick gefragt, auch wenn die Werbung „perfekt geschminkte Wimpern ohne zu verkleben“ verspricht. Zusammenklebende Härchen und Farbspuren auf der Haut zählen zu den häufigsten „Schminkunfällen“. Die Zeitschrift Cosmopolitan rät, bei den oberen Wimpern das Bürstchen nicht gleichmäßig von unten nach oben zu ziehen, sondern – für eine bessere Farbverteilung und Trennung – mit einer Zickzackbewegung. Zudem sollten die Härchen auch von oben getuscht werden, das sorge „für noch ein bisschen mehr Wimpernklimpern“.

Ein weit verbreiteter Fehler sei es, den äußeren Wimpernrand zu betonen. Das könne die Augen kleiner aussehen lassen. Die Make-up-Experten raten, die Wimpern dort am meisten zu tuschen, wo der höchte Punkt der Augenbraue sitzt.

Besonders schwierig ist das Schminken der unteren Wimpern. Hier kann es hilfreich sein, das Mascara-Bürstchen nicht waagrecht, sondern senkrecht zu halten.

Die Zeitschrift InStyle rät, auch die Haut zwischen den Wimpern einzufärben, damit diese voluminöser wirken. Für einen schönen Schwung empfiehlt sie den Einsatz einer Wimpernzangem, aber immer vorab, denn ansonsten bestehe „Bruchgefahr“.

Unbedingt vermieden werden sollte das Pumpen, also das mehrmalige Herausziehen und Eintauchen der Bürstchen in den Mascara-Behälter. „Das sorgt für Luftbläschen, die dazu führen, dass die Wimperntusche schneller austrocknet.“ In diesem Fall könne es helfen, die geschlossene Kartusche in ein Glas warmes Wasser oder auf die Heizung zu stellen.