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Sugaring: Glatte Beine durch Zuckerpaste

Sugaring: Glatte Beine durch Zuckerpaste

Das Enthaaren von Beinen und Co. zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsaufgaben einer Frau. Denn wer sich zu diesem Zweck für ein Waxing entscheidet, kommt nicht komplett ohne Schmerz durch die Prozedur.

Eine Methode aus dem Orient , die nun auch hierzulande immer mehr zum Trend wird, soll etwas sanfter sein als die Methode mit dem heißen Wachs.

"Beim Sugaring kommt statt Wachs eine Zuckerpaste auf die Haut", erklärt Barbara Fehrenbach vom Bundesverband deutscher Kosmetiker/innen (BDK). Gemischt wird die Paste mit Zucker , Wasser sowie Zitrone, und manchmal kämen auch noch Öle hinein, erläutert die Expertin. "Es sieht aus wie Karamell." Beim Sugaring können im Gegensatz zu Wachs die Haare in Wuchsrichtung abgezogen werden. Das sei möglich, weil sich die Masse anders mit der Haut verbinde, beschreibt Barbara Fehrenbach den Unterschied zu Wachs-Methode. Und so empfinden manche Patientinnen die Prozedur auch als etwas angenehmer. Die Zuckerpaste wird vor dem Auftragen weich gemacht, dann kommt sie gegen die Wuchsrichtung auf die Haut. Danach zieht man sie zum Beispiel mit einem Vlies ab. Profis wenden die Flicking-Technik an. Dabei wird die Paste mit den Fingern - in Gummihandschuhen verpackt - aufgetragen und dann mit einem Ruck abgezogen.

Da die Zuckerpaste nicht so heiß ist wie das Wachs, empfiehlt Fehrenbach diese Methode etwa für die Intimenthaarung oder auch für das Enthaaren im Gesicht. Die Paste ist wasserlöslich, deshalb lassen sich Reste auf der Haut im Anschluss relativ leicht entfernen.

Ob Waxing oder Sugaring: Das Ergebnis hält je nach Haartyp drei bis fünf Wochen an.