Pfefferminztee hilft bei unreiner Haut

Beauty : Pfefferminztee hilft bei unreiner Haut

Das charakteristisch duftende Heilkraut gilt als Multitalent in den Bereichen Beauty und Gesundheit.

() Minze ist cool – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ihr Aroma wirkt kühlend, was nicht nur im Sommer angenehm ist. Es sorgt unter anderem in Zahnpasta, Mundwasser, Kaugummi, Deo und als Tee für Erfrischung.

Das typische Kältegefühl ist streng genommen nur eine Sinnestäuschung, erklärt die Plattform www.naturalbeauty.de: „Verantwortlich dafür ist der Inhaltsstoff Menthol, der bis zu 60 Prozent des Minzöls ausmacht und dessen Moleküle unsere Kälterezeptoren reizen.“ Deshalb werden Produkte mit Minze als kühlend empfunden, obwohl sie eigentlich Zimmertemperatur haben oder – wie im Fall von Tee – sogar warm sind.

Das Heilkraut enthält zudem Flavonoide, Gerb- und Bitterstoffe, die wohltuend wirken. Unter anderem könne es Magen-Darm-Beschwerden, Schnupfen und Kopfschmerzen lindern. Gerade bei Kopfschmerzen kann es helfen, sich die Schläfen und die Stirn mit abgekühltem Pfefferminztee einzureiben.

Minze spielt auch in der Kosmetik eine wichtige Rolle. Das wusste bereits Sheherazade, die schöne Märchenerzählerin aus 1001 Nacht: Sie soll jeden Tag vor Sonnenaufgang in Minze gebadet haben. Offenbar werden Pflegeprodukte mit Minze immer beliebter. Es gibt entsprechende Shampoos, Duschgels, Körperlotionen oder Gesichtscremes. Viele Anwender loben die erfrischende und entspannende Wirkung.

Beim Kauf sollten Kunden darauf achten, dass in den Produkten tatsächlich ein hoher Anteil an Pfefferminze oder Pfefferminztee enthalten ist. Bei Naturkosmetik ist die Wahrscheinlichkeit größer.

Gegen Hautunreinheiten und Akne empfiehlt die Zeitschrift Woman Pfefferminztee, da er entzündungshemmend wirke und die Durchblutung der Haut anrege. Wer zwei Tassen täglich davon trinke, könne bereits nach einer Woche den Effekt sehen: „Die Gesichtshaut wird praller, sie strahlt gesund und das Hautbild bessert sich.“ Pickel und entzündete Stellen können auch mit einem Wattebausch, der mit Minztee getränkt wurde, abgetupft werden. Das fördere den Heilungsprozess.

Ein weiteres „Einsatzgebiet“ hat der griechische Aristoteles entdeckt. Er empfahl Minze als Aphrodisiakum, warnte allerdings davor, zu viel davon zu nehmen.

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