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Make-up sorgt für einen perfekten Teint

Beauty : Wie Make-up zum perfekten Teint verhilft

Sowohl übertriebene Blässe als auch starke Bräune wirken im Gesicht unnatürlich. Wozu Experten raten.

() In dem Märchen Schneewittchen, das 1812 bei den Gebrüdern Grimm erschien, wünscht sich die Mutter für ihre Tochter eine „Haut so weiß wie Schnee“. Die noble Blässe, die bereits in der Antike dem weiblichen Schönheitsideal entsprach, galt lange Zeit als Statussymbol. Daran hielt sich auch die Modedesignerin Coco Chanell, bis sie 1923 einen Sonnenbrand bekam und sich auf einem Foto, auf dem sie ein weißes Leinenkleid trug, überraschen gut gefiel. Bald darauf schickte sie gebräunte Mannequins über den Laufsteg.

Bis in die 1980er-Jahre war nun die „gesunde Bräune“ angesagt – bis sich herausstellte, dass das Sonnenbad auch Hautkrebs verursachen und die Hautalterung beschleunigen kann. Heute gilt ein ebenmäßiger, strahlender Teint als ideal. Er darf aber nicht unnatürlich wirken. Die Make-up-Palette bietet dazu die richtigen Hilfsmittel.

Im ersten Schritt lässt der Concealer kleine Falten, dunkle Stellen und Rötungen verschwinden. Das cremige Abdeckprodukt benutzt auch der international tätige Visagist Eduardo Ferreira bei jedem Make-up. Als Dreieck unter dem Auge aufgetragen, lasse es Schatten verschwinden. Der Schminkexperte rät zu einem Concealer, der nur ein wenig heller als der natürliche Hautton ist. An ihm sollte sich auch die Foundation, die Grundierung fürs Gesicht, orientieren. Diese gibt es in flüssiger Form, die für trockene Haut geeignet ist, sowie als Creme und Puder. Für eine bessere Haltbarkeit sorgt ein Primer, der als Creme oder Lotion erhältlich ist.

Für Mimikfalten zwischen Mund und Nase empfiehlt die Hamburger Visagistin Patricia Bontscheff eine helle Abdeckcreme, für einzelne Pickel, rote Äderchen oder Rötungen einen Korrekturstift. Zum Schluss wird das Teint-Make-up mit Puder fixiert. „Loser Transparentpuder saugt automatisch das Fett auf, das sich im Laufe des Tages bildet“, erklärt Bontscheff. Durch mikrofeine Schimmerpigmente sorgt er für weiche Konturen. Erst jetzt ist es Zeit für Rouge, Augen-Make-up und Lippenstift.