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Hausmittel für die Haare

Beauty : Haarpflege mit natürlichen Produkten aus der Küche

() Volles, glänzendes Haar gilt als Schönheitsideal. Rund 3,2 Milliarden Euro betrug der Umsatz mit Haarpflegemitteln im Jahr 2019 in Deutschland. Neben Shampoo zählen dazu unter anderem auch Spülungen, Kuren und Stylingprodukte.

Das Angebot ist groß, doch manches davon lässt sich auch durch Hausmittel ersetzen.

Beispiele für „Haarpflege aus der Küche“ stellt www.gesundheitstrends.de vor, unter anderem eine Sprühkur mit abgekühltem Schwarz- oder Grüntee: „Das erneuert die Haarstruktur und lässt das Haar wieder glänzen. Zudem wirkt es anschließend voller.“ Ebenso bringe eine Spülung mit Zitronensaft Glanz ins Haar. Zusätzlich wirke die Behandlung unter Sonneneinstrahlung aufhellend.

Bei trockenem Haar kann ein selbst gemachtes Haarshampoo aus Ei und einem Schuss Rum helfen. Beim Ausspülen sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Wasser nur lauwarm ist, da das Ei sonst gerinnt und sich dadurch nur schwer aus dem Haar entfernen lässt.

Buttermilch und Quark können ebenso zum Einsatz kommen: „Vor dem Waschen aufgetragen, helfen sie, die natürliche Proteinstruktur der Haare wieder aufzubauen. Es wird spürbar weicher und die Anfälligkeit für Spliss wird reduziert.“ Je nach Grad der Haarschädigung müsse die Einwirkzeit vor dem Auswaschen erhöht werden.

Für die Haarspitzen wird oftmals Öl empfohlen. Zwar hilft bei starkem Spliss nur noch die Schere, aber zum Vorbeugen rät www.utopia.de zu Kokosöl: Es wird nach dem Waschen und Trocknen in die untersten fünf bis zehn Zentimeter der Haare gegeben und nicht ausgewaschen. „Nutze auf keinen Fall zu viel Öl hierfür, sonst sehen die Haare fettig aus“, lautet der Hinweis dazu. Einige wenige Tropfen seien ausreichend.

Die Ratgeberplattform bezeichnet Kokosöl als „wahres Wundermittel für gesunde und starke Haare“. Als Spülung mache es das Haar weich und leichter kämmbar. Für „schönes Haar über Nacht“ sorge eine Packung, die unter einem Handtuchturban während dem Schlafen einwirken könne. Die Haarwäsche erfolgt am nächsten Morgen.

Als Alternative zum Shampoo wird häufig Natron genannt. „Günstig, einfach natürlich“ urteilt www.wunderweib.de. Nach der Wäsche mit einer Mischung aus zwei bis drei Teelöffeln Natron und einem halben Glas Wasser sei das Haar locker und griffig. Vorher sollte es gründlich gebürstet werden, um Reste von Stylingprodukten zu entfernen. Bei gefärbten Haar eigne sich Natron allerdings nicht, da es die Farbe ausbleichen könne.

Rezepte für selbst gemachte Haarkuren bietet www.smarticular.net. Zur Stärkung der Haarwurzeln wird Kaffee empfohlen. Dazu wird Kaffeesatz nochmals mit kochendem Wasser übergossen. Der „Espresso fürs Haar“ wird in die Kopfhaut einmassiert und sollte rund 30 Minuten einwirken.

Einiges für das Haar zu bieten habe auch Hefe: „Sie enthält mehrere B-Vitamine, Eiweiß, Mineralien sowie Folsäure und Pantothensäure. Dank dieser Inhaltsstoffe wirkt Hefe glättend auf Haut und Haar, sodass Schuppen verringert werden und das Haar leichter zu kämmen ist.“ Die Mischung aus einem Päckchen Trockenhefe oder einem halben Würfel Frischhefe und 100 Milliliter warmem Wasser sollte 15 Minuten im Haar verbleiben.

Auch für Haarkuren mit Quittensamen, Ackerschachtelhalm, Kokosnussmilch sowie Kichererbsen- oder Roggenmehl gibt es auf dieser Plattform. Anderer Internetseiten raten zu selbst gemachter Haarpflege mit Avocado, Apfelessig oder Honig. Bier zählt hingegen zu den nicht empfehlenswerten Hausmitteln: Der Alkohol trocknet das Haar aus und der Biergeruch hält lange an.