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Stiftung Warentest
Warentester loben pflegende Handcremes

Eine gute Handcreme pflegt die Haut und zieht schnell ein.
Eine gute Handcreme pflegt die Haut und zieht schnell ein. FOTO: dpa-tmn / Christin Klose
Berlin. Auch eine selbstgemachte Packung oder eine Intensivkur über Nacht tun der Haut gut.

Die meisten Handcremes pflegen trockene Haut zwar gut, aber die wenigsten ziehen auch schnell ein. Dieses Fazit zieht die Stiftung Warentest aus einer Untersuchung von 17 Cremes. Elf davon erreichten die Gesamtnote „gut“, sechs waren „befriedigend“, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift „test“. Die Tester untersuchten die Feuchtigkeitsanreicherung und den Schutz vorm Austrocknen nach Gebrauch der Cremes.


Überprüft wurde auch, wie störend der Fettfilm auf der Haut nach dem Eincremen ist und wie er verschiedene Tätigkeiten behindert, etwa ein Glas Wasser zu trinken oder ein Tablet zu bedienen. Weil die meisten Handcremes besonders reichhaltig sind, erreichten viele Produkte hier nur die Note „befriedigend“. Den kritischen Duftstoff Lilial, der im Verdacht steht, die Fortpflanzung zu beeinträchtigen oder das Erbgut zu verändern, fanden die Prüfer allerdings nur in einem Produkt.

In der kalten Jahreszeit sind die Hände durch Wind und Wetter, trockene Luft in Innenräumen sowie häufiges Händewaschen besonders strapaziert. Dadurch kann die Haut trocken und rissig werden. In dieser Zeit sorgt eine selbstgemachte Handpackung, die einmal wöchentlich angewendet wird, für intensive Pflege. Die Zeitschrift Freundin empfiehlt dafür Honig oder eine Mischung aus dem zerdrückten Fruchtfleisch einer Avocado und etwas Vollmilch. Die Packung sollte mindestens zehn Minuten einwirken, bevor sie mit warmem Wasser abgewaschen wird. Danach die Hände gut eincremen.



Auch eine „Übernacht-Intensivkur“ ist einfach durchzuführen. Dafür wird eine reichhaltige Handcreme abends vor dem Schlafengehen großzügig auf den Händen verteilt. Unter Baumwollhandschuhen kann diese über Nacht einziehen.