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Gutes Make-up muss nicht teuer sein

Beauty : Gutes Make-up muss nicht teuer sein

() Make-ups versprechen, Rötungen oder Verfärbungen zu kaschieren. Stiftung Warentest hat 13 davon unter die Lupe genommen. Es wurde getestet, ob das jeweilige Produkt sich einfach verteilen lässt, gut abdeckt und ein gleichmäßiges Schminkergebnis bringt.

Dafür machten 22 Frauen einen dreitägigen Praxistext zu Hause, wo sie die Ergebnisse in einen Fragebogen eintrugen. Zudem schminkten sich die Teilnehmerinnen noch einmal unter Aufsicht von Fachleuten im Prüfinstitut. Das Ergebnis wurde anhand von Vorher-Nachher-Fotos von Experten beurteilt. Auch die Schadstoff- und Keimbelastung der Produkte spielten bei dem Test eine Rolle.

„Gute Ergebnisse lassen sich nicht nur mit teuren Make-ups erzielen, auch preiswertere machen ihre Sache gut“, lautet das Fazit der Tester. Das günstigste der acht mit „gut“ bewerteten Produkten kostet vier Euro pro 30 Milliliter, das teuerste 40 Euro.

Verwirrend sei oftmals die Bezeichnung. „Manchmal steht ‚Foundation‘ auf der Packung, auch ‚Grundierung‘ ist als Begriff gebräuchlich. Die Namen beschreiben dasselbe: Abdeckkosmetik, die zum Beispiel Pigmentflecken und kleine Unebenheiten abmildert und Rötungen unsichtbar macht.“ Welcher Farbton der richtige dafür ist, ist individuell unterschiedlich.

Bei dem Test fiel auf, dass Make-up oftmals intensiv riecht. „Kosmetikhersteller setzen Duftstoffe ein, um ihren Produkten einen unverwechselbaren Geruch zu geben, den Kunden sofort mit ihren Marken assoziieren“, erklärt Stiftung Warentest. Auf das Schminkergebnis habe dies keinen Einfluss. Allerdings fanden die Tester bei einem Produkt einen Duftstoff, den sie als kritisch erachten: Lilial, der in der Inhaltsstoffliste als Butylphenyl Methylpropional auftaucht. Er stehe in Verdacht, die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen und fruchtschädigend zu wirken.