Beauty: Gepflegte und makellose Fingernägel

Beauty : Gepflegte und makellose Fingernägel

Die Nagelhaut sollte besonders vorsichtig behandelt werden, um Infektionen zu vermeiden.

() Hände können so manches über eine Person verraten. Wie eine Art persönliches Aushängeschild können sie Auskunft über Alter und Lebensweise geben. Das gilt insbesondere für die Fingernägel. Keinesfalls schmutzig oder abgeknabbert sollten sie sein, sondern gepflegt und makellos.

Dazu ist meist keine aufwendige Maniküre erforderlich, sondern regelmäßiges Schneiden und Feilen sowie die Pflege der Nagelhaut. Sie sollte keinesfalls geschnitten, sondern besser mit einem Rosenholzstäbchen sanft zurückgeschoben werden, rät Apothekerin Sibylle Wachsmuth-Melm aus Oerlinghausen. Die Nagelhaut schütze das Nagelbett vor Pilzen und Bakterien. Wird sie verletzt, entsteht ein Infektionsrisiko.

Auch die Nägel selbst sind empfindlich. Häufiges Waschen oder der Kontakt mit aggressiven Reinigungsmitteln kann sie trocken und brüchig werden lassen. Ebenso können Mangelerscheinungen und Krankheiten Veränderungen der Nagelplatte zur Folge haben. „Die jeweilige Behandlung richtet sich nach der Ursache, die – wegen der vielfältigen Erscheinungen – meist nur ein Arzt ermitteln kann“, erklärt die Apotheken-Umschau.

Das Magazin informiert zudem zum Thema Lackieren. Dies sei meist weniger schädlich als das Entfernen der Farbe: „Deshalb immer möglichst sanften Nagellackentferner wählen, der acetonfrei ist und rückfettende Stoffe enthält.“ Einen Tipp gibt es auch für den Farbauftrag. Damit die Nägel fettfrei sind, sollten sie vorab kurz in ein Bad aus drei Teilen Wasser und einem Teil Essig gehalten und sorgfältig abgetrocknet werden. Dann folgen Unterlack, ein bis zwei dünne Farbschichten und Überlack.

Wer seine Nägel von Innen stärken möchte, sollte nach Angaben von www.eatsmarter.de Rucola, Kartoffeln und Mangold auf seinen Speiseplan setzen. Diese Gemüsesorten sind reich an Vitamin B1 und B2, die für „schöne und kräftige“ Fingernägel sorgen können. Das gelte auch für die Kieselsäure, die unter anderem in Hirse enthalten ist.

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