Beauty: Ein guter Masseur ist fachlich kompetent und entspannt

Beauty : Ein guter Masseur ist fachlich kompetent und entspannt

() Heilung für den Körper und Balsam für die Seele: So beschreibt die Internetseite www.massageprofis.de die positiven Wirkungen einer guten Massage. Egal, ob medizinische, alternativmedizinische oder Wellnessmassage, eine der wichtigsten Voraussetzungen ist ein fachlich kompetenter Masseur.

Die Ausbildung für diesen Gesundheitsfachberuf dauert nach Angaben der Plattform zwei Jahre und schließt mit einem Staatsexamen ab. Anschließend folgt ein halbjähriges Praktikum.

Doch nicht alle Masseure haben den staatlichen Ausbildunglehrgang durchlaufen, wie die Website erläutert: „Es gibt auch private Weiterbildungen, die sich speziellen Techniken widmen. In einigen Fällen wurde eine Kosmetikerin in einem dreitägigen Kurs weitergebildet.“ Dabei handle es sich nicht um eine klassische, sondern um eine Wohlfühlmassage, die auch so beworben werden sollte.

Auf diesen Unterschied weist auch der Deutsche Wellnessverband hin. Er rät zur Vorsicht bei Wellnessmassagen, da den Anbietern oftmals grundlegende anatomische Kenntnisse und das Wissen über die Grenzen des eigenen Handelns fehlten. Eine solide Basis sei bei den Zertifikaten „Staatlich geprüfter/anerkannter Masseur und Medizinischer Bademeister“ sowie „Staatlich geprüfter/anerkannter Physiotherapeut“ garantiert.

Bei irreführenden Erfolgsversprechen wie „lässt Sie 20 Jahre jünger aussehen“, übertrieben angepriesenen Wirkungsweisen oder gar Heilsversprechen sollte man hellhörig werden. Denn Massagen können für Wohlbefinden sorgen, aber keine Wunder bewirken.

Die Vorbereitung spielt bei jeder Art der Massage eine wichtige Rolle. „Nur dann kann sie ganzheitlich wirken“, wird auf www.portal.massage-expert.de betont. Der Raum sollte aufgeräumt und gut gelüftet sein, die Temperatur bei 22 bis 25 Grad liegen, Zubehör wie Kissen oder Bademantel griffbereit liegen, Wärmegeräte, die zum Beispiel für die Erhitzung von Kräuterstempeln benötigt werden, bereitstehen.

Nach der Begrüßung erfolgt ein Gespräch, bei dem der Ablauf der Massage erklärt und nach etwaigen Vorerkrankungen oder Einschränkungen gefragt wird.

„Die meisten Menschen können nur in einem entspannenden Ambiente wirklich abschalten und genießen“, erklären die Experten der Internetseite. Musik, Raumduft und Lichtverhältnisse können dazu beitragen.

Auch die Stimmungslage des Masseurs spielt eine wichtige Rolle. Er sollte versuchen, eine entspannte, vielleicht sogar meditative Einstellung zu gewinnen. „Schalten Sie einfach Ihren Alltag ab und massieren Sie mit ganzem Herzen.“

Der Deutsche Wellnessverband listet auf seiner Internetseite weitere Qualitätskriterien für Massagen auf. Unter anderem soll der Masseur darauf achten, dass die Intimsphäre des Gastes sowohl während des Umziehens als auch während der Behandlung geschützt ist. Zudem sollten Störungen, zum Beispiel durch Lärm, vermieden werden. Das Ende der Behandlung sollte ruhig und ohne das Gefühl von Zeitdruck ablaufen sowie eine Phase des Ausklingens beinhalten.

Der Verband nennt als Faustregel für die Kosten pro Behandlungsminute 1 bis 1,50 Euro. Sollte der Preis deutlich höher sein, empfiehlt es sich nachzufragen.

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