Der Duft von Lavendel wirkt beruhigend

Beauty : Die Kamille ist gut für Haut und Haar

Die getrockneten Blüten der Heilpflanze enthalten wohltuende ätherische Öle.

() Für Naturheilkundler ist sie seit Jahrhunderten eine besonders wichtige Heilpflanze, da sie nachweislich entzündungshemmend wirkt: die Kamille. Als Tee, Öl, Creme oder Tinktur entfaltet sie ihre lindernde Wirkung. Nur die gelben Blütenstämme der Echten Kamille enthalten die wertvollen ätherischen Öle, die ihren charakteristischen Duft verbreiten und denen sowohl eine antibakterielle als auch eine krampflösende Wirkung zugesagt wird, erklärt die Onlineplattform www.pickel-guide.de, die die Heilpflanze bei Akne und Hautunreinheiten empfiehlt. „Bakterien, die für die Entstehung von Pickeln verantwortlich sind, werden von der Kamille beseitigt und die entzündete Haut wird beruhigt.“

Am einfachsten sei die Anwendung als Kamillenöl, mit dem die betroffenen Hautstellen morgens und abends nach einer gründlichen Reinigung eingerieben werden. Aufgrund des austrocknenden Effekts komme Kamille auch fettiger Gesichtshaut zugute. Ein Rezept für eine Gesichtsmaske gibt es auf dem Ratgeberportal www.frag-mutti.de. Dazu wird Quark mit warmem Kamillentee verrührt. Die Einwirkzeit beträgt 20 Minuten.

Nachdem diese Maske mit lauwarmem Wasser abgewaschen ist, sei die Haut „sehr geschmeidig“. Auch dem Haar tut Kamille gut. Die Webseite
www.hausmittel-haare.de empfiehlt Spülungen mit Kamillentee bei gereizter Kopfhaut und fettigem Haar. Das sorge für frischen Glanz und bei hellen Haaren für „hübsche Glanzlichter“.

Aus 125 Millilitern Kamillentee, einem Eigelb, drei Spritzern Zitronensaft, fünf Tropfen Olivenöl kann eine Pflegemaske zur Haaraufhellung hergestellt werden. Hier beträgt die Einwirkzeit 30 Minuten. Zwar lasse sich dadurch kein neuer Farbton erzeugen, aber die Haare werden „auf sanfte und natürliche Weise aufgehellt“.

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