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Beeren pflegen die Haut von innen und außen

Beauty : Süße kleine Früchte pflegen die Haut von innen und außen

() Klein, aber oho – das gilt für Beerenobst. Nach botanischer Definition haben Beeren eine fleischige Fruchtwand, deren Samen im Fruchtfleisch eingebettet sind. Dazu zählen zum Beispiel Johannis-, Blau- und Stachelbeeren sowie auch Gemüsesorten wie Tomate, Aubergine und Avocado.

Kleine, süße Früchte werden umgangssprachlich als Beeren bezeichnet. Diese schmecken nicht nur pur oder zu Desserts verarbeitet, sondern enthalten auch viele Nährstoffe, die für die Haut gut sind. Die Gesundheitsplattform praxisvita.de bezeichnet Himbeeren als „Pickelschreck“, weil Salizylsäure zu deren Inhaltsstoffen zählt: „Dieser Wirkstoff hilft bei Hautunreinheiten und ist deshalb in Waschcremes und Peelings enthalten.“ Dank ihres hohen Fruchtsäuregehalts sorgten Himbeeren außerdem für tollen Glanz im Haar: „Eine Spülung mit Himbeeressig entfernt Kalkrückstände und glättet die Schuppenschicht.“

Besonders viele zellschützende Pflanzenstoffe stecken in der Goji-Beere, unter anderem Vitamine A und C sowie viel Magnesium und Zink. Hierzulande sind die herb und säuerlichen Früchte meist in getrockneter Form erhältlich.

Hautverjüngend sollen die Pflanzenfarbstoffe wirken, die in Johannis- und Blaubeeren enthalten sind, sowie auch die großen Mengen an Vitamin C und E sowie Provitamin A, die Sanddorn zum „Beauty-Schatz“ machen.

Auch die Zeitschrift Harper’s Bazaar rät dazu, Beeren auf den Speiseplan zu setzen und nennt als Beispiel dafür unter anderem die vitaminreiche Kapstachelbeere, die auch Physalis genannt wird. Die Açai, die aus Südamerika stammt und hierzulande als Fruchtbrei, -saft oder Pulver erhältlich ist, ist hingegen eine „wichtige Quelle von Omega-9-Fettsäuren, die das schlechte Cholesterin im Körper reduzieren“.

In selbstgemachter Kosmetik können Beeren ebenso ihre pflegende Wirkung entfalten. Bei fettiger Haut empfiehlt die Plattform gofeminin.de eine Maske aus fünf frischen, mittelgroßen Erdbeeren, zwei Teelöffeln Honig und einem Teelöffel Joghurt. Die Mischung wird mit den Fingern oder einem sauberen, desinfizierten Pinsel auf das Gesicht aufgetragen; die Augenpartie wird dabei ausgespart. Nach zehn bis fünfzehn Minuten kann die Maske mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden.

Zum Experimentieren lädt heilpraxis.net ein. Neben Zutaten aus dem Haushalt wie Sahne, Milch, Buttermilch und Quark, die Feuchtigkeit spenden, sowie pflegenden Pflanzenölen wie Raps- oder Olivenöl, können Himbeeren, Johannisbeeren oder Brombeeren, die wertvolle Vitamine und Mineralstoffe enthalten, zu einer Gesichtsmaske verarbeitet werden. Sie sollte nur auf gereinigter Haut und nach einem Peeling angewendet werden.