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Asiatische Tigermücke in Deutschland: So gefährlich ist das Insekt

Wer zwischen März und November einen Mückenstich auf seiner Haut entdeckt, könnte Kontakt mit einer asiatischen Tigermücke gehabt haben. Wie der Name verrät, ist dies keine einheimisches Insekt.

Die asiatische Tigermücke stammt aus den asiatischen Tropen. Durch den Reiseverkehr und intensiven Warenhandel wurde sie nach Europa gebracht. Der Klimawandel sorgt dafür, dass sich die Mücke auch hierzulande wohlfühlt. Immer heißere Sommer und stärkere Regenfälle bieten die perfekten Lebensbedingungen für die Tigermücke. In Deutschland wurde sie bislang vermehrt im Süden entdeckt. Dass sie sich mit dem Temperaturanstieg durch die globale Erwärmung jedoch auch weiter Richtung Norden ausbreiten könnte, bestätigt bereits das Umweltbundesamt.

Der Stich unterscheidet sich nicht deutlich von dem einer einheimischen Stechmücke. Das Risiko besteht für den Menschen vielmehr in den Krankheitserregern, die der Blutsauger mitbringt - bis zu 22 Virenarten können übertragen werden.

Optisch kann man jedoch Unterschiede zwischen den Mückenarten feststellen. Tigermücken sind nicht braun, sondern schwarz mit weißen Streifen und dabei kleiner als eine 1-Cent-Münze. Um sich vor der Tigermücke zu schützen, raten Mediziner zu: Anti-Mücken-Sprays, langbeiniger Kleidung, Fliegengittern und Ventilatoren in der Wohnung.

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