Angebrochenes Teebaumöl sollte schnell aufgebraucht werden

Beauty : Teebaumöl sollte schnell aufgebraucht werden

() Als echten „Alleskönner“ bezeichnet die Plattform www.gesundheit.de Teebaumöl. Es wird aus den Blättern und Zweigen des Myrtengewächses gewonnen.

Eine Tonne Pflanzenmaterial liefere nach zwei bis drei Stunden Destillation etwa zehn Liter Teebaumöl. Charakteristisch ist der Geruch, der – je nach Sensibilität der Riechzellen – als würzig und intensiv oder stechend und scharf beschrieben wird.

Teebaumöl wird eine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung nachgesagt. „Es findet aufgrund seiner antiseptischen, bakterien- und pilztötenden Wirkung Verwendung in vielen frei verkäuflichen Hautcremes“, erklärt der Münchner Hautarzt Dr. Harald Bresser auf seiner Internetseite. Es werde auch in vielen Pflegeprodukten eingearbeitet, zum Beispiel in Shampoos, Deos, Badezusätzen, Zahnpasta oder Seifen.

Der Dermatologe empfiehlt, Teebaumölprodukte nach dem Anbrechen bald aufzubrauchen, da diese schnell ranzig werden können, und lichtgeschützt bei Temperaturen unter 25 Grad zu lagern. In unverdünnter Form bestehe die Gefahr einer Kontaktallergie. Je älter das Öl sei, desto größer sei das Risiko, da der Anteil der potenziell gesundheitsschädlichen Zersetzungsprodukte ansteige.

Teebaumöl ist ein oftmals empfohlenes Mittel gegen Akne und Pickel. Bei Hautunreinheiten sollten drei Tropfen Teebaumöl in warmes Wasser gegeben und das Gesicht damit gereinigt werden, heißt es auf der Ratgeberseite
www.utopia.de. Zehn Tropfen im Badewasser helfen, wenn der ganze Körper betroffen ist. Das Öl habe aber eine schlechte CO2-Bilanz, da es aus Australien oder anderen tropischen oder subtropischen Gebieten importiert wird. Eine heimische Alternative sei Kamille, die ebenfalls als ätherisches Öl angeboten wird.

Unter www.hausmittel-haare.de gibt es Tipps zu Teebaumöl in der Haarpflege: Es beuge Schuppen und fettigem Haar vor, beruhige gereizte Kopfhaut und könne Haarausfall entgegenwirken. Das Teebaumöl kann dazu ins Shampoo gemischt werden. Das empfohlene Mischverhältnis: zehn Milliliter Öl auf 100 Milliliter Shampoo.

Eine Haarspülung lässt sich aus einem halben Liter Wasser, fünf Tropfen Teebaumöl und zwei Esslöffel Apfelessig herstellen, eine Haarkur aus 50 Gramm Olivenöl und 30 Tropfen Teebaumöl. Auch ein Rezept für selbstgemachtes Schuppenshampoo gibt es auf dem Portal: 250 Milliliter Wasser zum Kochen bringen, etwas abkühlen lassen und zwei Beutel Kamillentee hinzufügen. Nach fünf Minuten Ziehzeit die Beutel entfernen und 50 Gramm Natron nach und nach zugeben. Zum Schluss 25 Milliliter Teebaumöl in die noch lauwarme Mischung rühren und in einen geeigneten Behälter füllen.