| 20:34 Uhr

Diagnose aus dem Internet
Whatsapp hilft, Depressionen zu erkennen

Würzburg. (np) Psychologen der Unis Würzburg und Tübingen wollen den Kurznachrichtendienst WhatsApp zur Früherkennung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen nutzen. Ihre Smartphone-App WhatsAnalyzer  soll dazu Nachrichtenverläufe auswerten und nach frühen Anzeichen von Depression suchen. Für eine Behandlung komme die Technik nicht in Frage, berichtet die Uni Würzburg. Es gehe  allein darum, frühe Anzeichen des Leidens zu erkennen, um schnell reagieren zu können. Der Psychologe Stefan Lüttke von der Uni Tübingen: „Wir wissen aus der Forschung, dass Menschen in einer depressiven Phase anders  schreiben als sonst. Außerdem ziehen sich Nutzer, wenn sie sich niedergeschlagen fühlen, zurück.“ Die Nachrichten sollen mit einer Texterkennungssoftware auf Signalworte und spezielle Emojis gescannt werden, berichtet die Uni Würzburg.

(np) Psychologen der Unis Würzburg und Tübingen wollen den Kurznachrichtendienst WhatsApp zur Früherkennung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen nutzen. Ihre Smartphone-App WhatsAnalyzer  soll dazu Nachrichtenverläufe auswerten und nach frühen Anzeichen von Depression suchen. Für eine Behandlung komme die Technik nicht in Frage, berichtet die Uni Würzburg. Es gehe  allein darum, frühe Anzeichen des Leidens zu erkennen, um schnell reagieren zu können. Der Psychologe Stefan Lüttke von der Uni Tübingen: „Wir wissen aus der Forschung, dass Menschen in einer depressiven Phase anders  schreiben als sonst. Außerdem ziehen sich Nutzer, wenn sie sich niedergeschlagen fühlen, zurück.“ Die Nachrichten sollen mit einer Texterkennungssoftware auf Signalworte und spezielle Emojis gescannt werden, berichtet die Uni Würzburg.


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