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Schweizer Forscher testen Gentherapie im Tierversuch

Zürich. (np) Mediziner der ETH Zürich haben nach eigenen Angaben im Tierversuch eine Erbkrankheit mit einer Genkorrektur behandelt. Sie berichten, ihnen sei es gelungen, Mäuse, die an einer Stoffwechselkrankheit (Phenylketonurie) litten, zu heilen.

Die Krankheit, die auch Menschen treffen kann, führt dazu, dass sich eine Aminosäure (Phenylalanin) im Körper anreichert und die geistige Entwicklung stört. Betroffene Kinder werden mit einer Spezialdiät ernährt.


Auslöser der unheilbaren Krankheit sind Gendefekte in Leberzellen. Die Forscher erklären, ihnen sei es gelungen, mit dem Eingriff das Erbgut von 60 Prozent der Leberzellen zu korrigieren. Bis zum Einsatz beim Menschen sei es aber ein sehr weiter Weg.