| 20:11 Uhr

Wissen
Lungenärzte: E-Zigaretten machen abhängig

Dresden. Unterzeile Unterzeile Unterzeile Unterzeile Unterzeile UnterzeileUnterzeile Un

(np) Eine Million Menschen in Deutschland rauchen sogenannte E-Zigaretten. Bei jungen Menschen ist vor allem die Wasserpfeife beliebt, vor der das Bundesamt für Risikobewertung jedoch unter anderem wegen der Möglichkeit einer Kohlenmonoxidvergiftung warnt.  E-Zigarette, Shisha und sogenannte Heat Sticks machten junge Menschen aber auch nikotinabhängig und ebneten so möglicherweise den Weg in den Tabakkonsum, erklärt die Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Auch zur Rauchentwöhnung sei das Inhalieren von E-Zigaretten, Wasserpfeifen und Tabakerhitzern nur bedingt geeignet.


„Der süße Geschmack der E-Zigarette und das breite Angebot an Aromastoffen machen das Dampfen vor allem bei jungen Menschen beliebt und erhöhen die Akzeptanz für das Rauchen“, warnt der Lungenfacharzt Dr. Peter Kardos. „Tabakkonzerne steigen in das E-Zigarettengeschäft ein, um das Image des Rauchens zu verbessern und mehr junge Menschen zum täglichen Konsum zu verleiten“, sagt Kardos. Die Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin sieht E-Zigaretten und Wasserpfeifen ebenso als gesundheitsgefährdende Suchtmittel wie Zigaretten. Sie müssten deshalb denselben gesetzlichen Regeln unterworfen werden.