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Künstliche Befruchtung kein Risiko fürs Kind

Medizin : Künstliche Befruchtung kein Risiko fürs Kind

(np) Eine künstliche Befruchtung erhöhe nicht das Risiko für Frühgeburten, erklärt das Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Die bisher von Ärzten zu hörende Warnung, dass die Wahrscheinlichkeit für ein niedriges Geburtsgewicht (unter 2500 Gramm) und Frühgeburten steige, habe sich nach Auswertung einer finnischen Geschwisterstudie als unbegründet erwiesen.

Bei Paaren mit Empfängnisproblemen sei das Risiko grundsätzlich erhöht – die Behandlung spiele keine Rolle. Das Für und Wider könne damit von den Eltern unbelastet abgewogen werden. Sie müssten sich keine Sorgen machen, der Gesundheit ihres Kindes durch die künstliche Befruchtung zu schaden.