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Wissen: Gute Noten für die Uni im Hochschul-Ranking

Wissen : Gute Noten für die Uni im Hochschul-Ranking

Neue Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung ergibt gute Bewertungen für die Informatik und vier weitere Fächer.

(np) Das jüngste Uni-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) der Bertelsmann-Stiftung sieht an der Saar-Universität die bekannten Fächer auf den Spitzenplätzen. Die Informatik landete in einer Reihe von Kriterien wieder in der bundesweiten Spitzengruppe. Deren Studenten – insgesamt sind im Fach Informatik knapp 2000 Studenten immatrikuliert – geben der akademischen Ausbildung in Saarbrücken durchweg gute Noten. Die Unterstützung zu Beginn des Studiums gilt als sehr gut. Beim Punkt „Arbeitsmarkt- und Berufsbezug“ fällt die Saarbrücker Informatik dagegen deutlich zurück.

Auch Biologie, Chemie, Pharmazie und Sportwissenschaft hätten in vielen Disziplinen  gut abgeschnitten, berichtet die Hochschule. Im aktuellen Ranking des CHE für den Studienführer der Wochenzeitung Die Zeit war ein Drittel der Fächer neu untersucht worden. Insgesamt werden im Ranking über 30 Fächer verglichen, jedes einzelne Fach wird alle drei Jahre neu unter die Lupe genommen.

Die Pharmazie wurde von den Studenten für das breite Lehrangebot, die gute Betreuung durch die Dozenten, den Wissenschaftsbezug und die Unterstützung bei einem Auslandsstudium mit guten Noten bedacht. Beim Raumangebot liegt sie dagegen in der Schlussgruppe.

Beim Studienfach Biologie wurden die Unterstützung am Studienanfang, die Studierbarkeit, die Prüfungen und Auslandsaufenthalte, die Laborpraktika sowie die Vermittlung der Fachkompetenzen besonders gut bewertet, kritisiert wird die IT-Ausstattung.

Die Chemie erhielt im Fach Allgemeine Studiensituation, bei der  Studienorganisation und der Vermittlung der Fachkompetenzen gute Bewertungen. Die Sportwissenschaft wiederum wurde für ihre Unterstützung am Studienanfang und die Qualität der  Sportstätten mit der Bestnote ausgezeichnet, in der Rubrik Allgemeine Studiensituation fällt sie dagegen ab.

Im CHE-Ranking werden Kriterien wie das Lehrangebot, die Betreuungssituation sowie die Forschungsgelder verglichen. Dabei fließen Angaben der Hochschulen und eine Studentenbefragung ein.