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Im Saarbrücker Wildpark gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu erleben

Ausflugstipp : Von kleinen Hasen bis riesigen Wisenten

Im Saarbrücker Wildpark gibt es das ganze Jahr über ein Programm und Neues zu entdecken.

Am 12. Oktober startet wieder eine Herbstferienfreizeit im Saarbrücker Wildpark. Aber nicht nur zurzeit, sondern das ganze Jahr über gibt es in den rund 17 Hektar großen, weit über die Grenzen der Landeshauptstadt beliebten Ausflugsziel Neues zu entdecken.

Einige der etwa 120 heimischen und heimisch gewordenen, europäischen Wild- und Haustiere nicht nur hautnah erleben, sondern sogar beim Füttern und bei der Pflege mithelfen, dürfen die jungen Besuchern bei den Führungen der „Wildpark-Akademie“. Im Rahmen der Ferienfreizeiten können die Teilnehmer unter anderem von Natur-Pädagogen begleitet zu einer Eselwanderung aufbrechen, ein Räuberlager bauen und basteln. In den Herbstferien werden die Programme vom 12. bis 16. und vom 19. bis 23. Oktober angeboten.

Auch sonst gibt es gerade für die jungen Besucher viel zu entdecken. Unter anderem können sie auf dem Bären-Karussell des Spielplatzes mit Geräten für Kinder aller Altersklassen ihre Runden drehen, Waldinstrumente spielen oder auf Ponys reiten.

Ziegen gehören zu den etwa 120 Wild- und Haustieren, die in dem rund 17 Hektar großen Wildpark ein Zuhause gefunden haben. Foto: Thomas Reinhardt

Die „größten Stars“ des Parks sind dessen vierbeinige Bewohner. Die Kaninchen und Meerschweinchen, deren Gehege vor einiger Zeit erweitert wurde, gehören zu den kleinsten Tieren, die Wisenten können bis zu 1 000 Kilogramm schwer werden. Bis das weibliches Kälbchen, das Ende September zur Welt gekommen ist, ausgewachsen ist, dauert es jedoch noch etwas.

Zu den Tierarten, die der Park beherbergt, zählen auch Zwerg­ziegen, verschiedene Schafsrassen, Wildkatzen und Luchse, unterschiedliche Greifvogelarten, Fasane und Hühner. Rot-, Dam-, Muffel, Stein- und Schwarzwild darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. Auch die Wildschweine im Park werden von den Gästen gerne besucht. Diese können, wie einige weitere Bewohner auch, mit Futter aus den aufgestellten Automaten gefüttert werden.

Auch gefiederte Bewohner wie der Hahn und seine Hennen beherbergt der Wildpark in Saarbrücken. Foto: Thomas Reinhardt

Den Saarbrücker Wildpark gibt es bereits seit 1929. Zum 80. Geburtstag im Jahre 2009 wurde er teilweise neu gestaltet und drei farblich gekennzeichnete Rundtouren wurden angelegt: der rund 750 Meter zählende Eulen-, der etwa 1 500 Meter lange Ziegen- und der Luchsweg, der rund 1 750 Meter umfasst. Auf dem Geologiepfad gibt es zudem Steinexponate ganz unterschiedlicher Herkunft zu erkunden.

Uhus können in dem Park übrigens nicht nur in deren Gehege besucht werden. Der täglich geöffnete Wildpark-Pavillon „Uhu“ lädt zur Einkehr ein. Das Angebot reicht von Eis und Kuchen bis hin zu Wild-Gerichten.

Der Saarbrücker Wildpark hat ganzjährig geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos:

www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/freizeit/wildpark