vandermeer und The Autumn Art Festival veröffentlichen neue Alben

CD-Tipps : Im Dreieck aus Indie-Rock, Shoegaze und Pop

Auf nach Indie-Wunderland mit vandermeer (✮✮✮✮) und The Autumn Art Festival (✮✮✮✮).

vandermeer schafft den Spagat zwischen kleiner und großer Bühne, zwischen verrauchtem Nachtclub und Stadion“ schrieb das Online-Magazin hunderttausend.de mit tadelloser Präzision über eine Band, die im Dreieck aus Indie-Rock, Shoegaze und Pop eine überraschend fruchtbare Scholle beackert.

 „Panique Automatique“ (Barhill/Cargo ✮✮✮✮) prahlt nicht nur mit Leidenschaft und Sendungsbewusstsein, sondern auch mit spürbarer Lust an effektiver Inszenierung sowie einem Sinn für das spannende Detail – Wall Of Sound mit Finesse sozusagen… Und dass die Sängerin ganz in der Tradition einer Kirsty McColl gänzlich mühelos die Palette der Emotionen zu bespielen weiß, setzt dem dichten Treiben aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und diversen Tasten noch die Krone auf. Dass Harmke van der Meer als Namensgeberin dieses begeisternden Trierer Quartetts dienen durfte, ist also absolut angemessen…

Cover des Albums On The Past and A Beginning von The Autum Festival. Foto: Barhill Records

Auch Dominik Lermen’s Stimme taugt für Assoziationen. Hier ist es The Cure’s Robert Smith, der in den Sinn kommt. The Autumn Art Festival gelingt es ebenso gut wie vandermeer substantielle Songs hübsch verspielt und doch beizeiten fokussiert in Stellung zu bringen. Die fünf Tracks ihrer EP „On The Past And A Beginning“ (Barhill/Cargo ✮✮✮✮) sind eine verlockende Einladung in das geliebte Indie-Wunderland.

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