The Picturebooks veröffentlichen ihr neues Album „The Hands Of Time“

CD-Tipp : Geballte Rock-Songs mit Seele und viel Wumms

✮✮✮✮✮ The Picturebooks „The Hands Of Time“: Minimalistische Southern-Garage-Rock-Songs.

Sie gehören zu den am härtesten arbeitenden Musikern im deutschen Rockbusiness. Fortwährend halten sie ihre Fans über die sozialen Netzwerke auf dem Laufenden – ganz gleich, ob sie touren, gerade mal wieder ein Album aufnehmen, an ihren Motorrädern rumschrauben oder Sonderanfertigungen montieren oder eine Pause von allem einlegen.

Letzteres passiert aber eher selten, denn Sänger und Gitarrist Fynn Grabke, Sohn des einstigen Skateboard-Akrobaten und Thumb-Sängers Claus Grabke, und Schlagzeuger Philipp Mirtschink sind Macher. Sie arbeiten unentwegt, denn sie haben Lust und nutzen die Gunst der Stunde, solange man ihre Lieder hört.

Gerade waren sie als Vorgruppe von Monster Truck in Kanada auf Tournee, Anfang April startet ihre Europa-Headlinertour. Dazwischen erscheint das fünfte Album ihrer Band The Picturebooks namens „The Hands Of Time“ (Century Media/­Universal).

Das am 8. März veröffentlichte Album mit teils selbstgebauten Percussion-Instrumenten, der Unterstützung von The Pretenders-Frontfrau Chrissie Hynde (in „You Can´t Let Go“) und unter der Ägide von Claus Grabke, der die Songs mit dem Duo in seinem eigenen Studio produzierte, entstand wieder ein typisches The Picturebook-Album – sprich: elf minimalistische Southern-Garage-Rock-Songs mit Seele und viel Wumms.

Die Band bleibt auf „The Hands Of Time“ ihrem Stil treu, langweilt aber zu keiner Zeit. Dieser Balanceakt ist große Kunst. Zu erleben sind sie auf ihrer Tour unter anderem in Frankfurt und Stuttgart.

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