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Großes Festival in Saarbrücken präsentiert Klassiker von „No Country For Old Men“ bis „Spiel mir das Lied vom Tod“.

14 Klassiker : „Legenden der Kinoleidenschaft“ im Filmhaus

Das wird ein Fest. Die Kinofans dürfen sich freuen. Das Saarbrücker Filmhaus zeigt vom 18. Juni bis zum 1. Juli 14 Klassiker. „Legenden der Kinoleidenschaft“ heißt das Festival, das Theaterleiter Michael Krane auf die Beine gestellt hat.

Da gibt es ein Wiedersehen mit preisgekrönten Werken. Da wird geritten, geschossen und getötet. Da wird gelogen, betrogen und intregiert. Verführung und Liebe, Gewalt und Grusel, Melodram, Thriller und Science-Fiction sind dabei. Der Eintritt kostet an allen Tagen nur sechs Euro, bei Überlänge 6,50 Euro.

Los geht es am Donnerstag, 18. Juni, 19.30 Uhr, mit einem Knaller: „No Country For Old Men“ von Ethan und Joel Coen (USA 2007). Der pechschwarze Thriller mit Tommy Lee Jones, Javier Bardem und Josh Brolin erzählt ein blutiges Katz-und-Maus-Spiel nach einem misslungenen Drogendeal. Am 19. Juni, 19.30 Uhr, folgt das ergreifende Liebesdrama „Jenseits von Afrika“ von Sidney Pollack (USA 1985) mit Meryl Streep und Robert Redford. Am 20. Juni, 19.30 Uhr, steht „Forrest Gump“ von Robert Zemeckis (USA 1994) mit dem grandiosen Tom Hanks auf dem Programm. Am 21. Juni, 20 Uhr, wird’s erotisch: „Gefährliche Liebschaften“ von Stephen Frears (GB/USA 1988) erzählt von verhängnisvollen Affären und Intrigen des französischen Adels im 18. Jahrhundert, brillant gespielt von John Malkovich und Glenn Close. Am 22. Juni, 19.30 Uhr, geht es weiter mit dem brillanten Science-Fiction-Thriller „Inception“ von Christopher Nolan (USA/GB 2010) mit Leonardo DiCaprio. Am 23. Juni, 20 Uhr, hat Harrison Ford seinen ersten Festival-Auftritt in dem Krimi „Der einzige Zeuge“ von Peter Weir (USA 1985). Um 17.45 Uhr läuft die deutsche Fassung, um 20 Uhr folgt OmU. Am 24. Juni, sorgt Jack Nicholson in der hochspannenden Stephen-King-Verfilmung „Shining“ (GB/USA 1980) für Gänsehaut-Momente. Um 17.15 Uhr deutsch, um 20 Uhr OmU. Am 25. Juni, 20 Uhr, dürfen sich die Cinéasten auf brillante Schwarz-Weiß-Bilder und eine lakonische Außsenseiter-Geschichte freuen: „Down By Law“ (USA 1986, OmU) von Jim Jarmusch mit Roberto Benigni, John Lurie und Tom Waits. Am 26. Juni, 20 Uhr, steht der junge Al Pacino im Mittelpunkt. Er begeistert als Sonny Wortzig in der Bankräuber-Geschichte „Hundstage“ von Sidney Lumet (USA 1975). Einer der besten Darsteller aller Zeiten ist Robert De Niro. Sein großes Können zeigt er am 27. Juni, 19.30 Uhr, als Jimmy Conway in dem Mafia-Epos „Good Fellas“ von Martin Scorsese (USA 1990). Von Regie-Legende Stanley Kubrick folgt am 28. Juni, 19.30 Uhr, ein weiterer Kino-Meilenstein: „Uhrwerk Orange“ nach dem gleichnamigen Zukunftsroman von Anthony Burgess. Zehn Jahre nach „Blade Runner“ (USA 1982) kam der Director’s Cut in die Kinos, der am 29. Juni, 20 Uhr, im Filmhaus läuft. Natürlich mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Am 30. Juni, 19.30 Uhr, ist eine zu Herzen gehende Roamnze angesagt: „Die Brücken am Fluss“ (USA 1995) von und mit Clint Eastwood, an seiner Seite die bezaubernde Meryl Streep. Zum Finale am Mittwoch, 1. Juli, schallt eine weltbekannte Melodie durchs Filmhaus, gespielt auf einer Mundharmonika. 165 Minuten Hochspannung mit Charles Bronson, Henry Fonda und Claudia Cardinale: „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Sergio Leone.

Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Straße 8, Tel. (06 81) 9 05 48 00; www.filmhaus.saarbruecken.de