Geheimniskrämerei um „Pokémon“ und „Glam Girls“ - mit Trailer

Kino-Tipps : Geheimniskrämerei um „Pokémon“ und „Glam Girls“

Zwei weitere Filme laufen an diesem Donnerstag in den deutschen Kinos an, die wir gerne ausführlicher vorgestellt hätten. Doch leider verhängen große Hollywood-Verleihfirmen immer wieder Sperrfristen für die Berichterstattung über ihre Produktionen.

So auch in dieser Startwoche. Die Agentur dpa berichtet deshalb nicht über „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ und auch nicht über „Glam Girls – Hinreißend verdorben“. Auch von unseren Kinomitarbeitern kommen keine Besprechungen.

„Glam Girls – Hinreißend verdorben“ von Chris Addison und Anne Dudley mit Rebel Wilson als Tollpatsch und Anne Hathaway als Trickbetrügerin ist ein Remake der Komödie „Zwei hinreißend verdorbene Schurken aus dem Jahre 1989. Damals sorgten Steve Martin und Michael Caine für eine einigermaßen witzige Boulevard-Komödie. 30 Jahre später lässt der Trailer zu „Glam Girls“ Schlimmstes vermuten.

In „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ (★★) von Rob Letterman steht die friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Pokemon auf dem Spiel. In Zusammenarbeit mit dem Kinoportal filmdienst.de und der Katholischen Filmkommission bietet die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) eine Kurzkritik an. Darin heißt es:  In einer futuristischen Großstadt leben die Menschen Seite an Seite mit den kleinen Fantasy-Monstern Pokémon. Als ein Jugendlicher dorthin zieht, um den Nachlass seines verschwundenen Vaters, eines Polizisten, zu regeln, überredet ihn dessen Pokémon-Partner dazu, den letzten Fall wieder aufzurollen. Gemeinsam kommen sie einer Verschwörung gegen Menschen und Pokémon auf die Spur. Der erste Auftritt der beliebten Monster als computeranimierte Realfiguren in einem Kinofilm strebt abenteuerliche Familienunterhaltung an, setzt seine Geschichte aber zu umständlich und bemüht liebenswert in Szene. Der größte Reiz liegt in den niedlichen, zur Abwechslung dreidimensionalen Trickfiguren.

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