Der aus Konsolenspielen bekannte Igel Sonic erobert die Kino-Leinwand

Der blaue Igel auf der Leinwand : „Sonic the Hedgehog“ von Jeff Fowler

Der kleine blaue Igel Sonic ist eine Videospiel-Ikone. Seit fast drei Jahrzehnten rast er mit unglaublicher Geschwindigkeit durch virtuelle Welten. Nun kommt das erste Abenteuer um „Sonic The Hedgehog“ ins Kino: Der außerirdische Igel lebt seit zehn Jahren unerkannt auf der Erde, doch dann wird er entdeckt und sogleich vom bösartigen Wissenschaftler Dr. Robotnik (Jim Carrey) verfolgt.

Doch Sonic (gesprochen von Youtube-Star Julien Bam) ist nicht nur rasend schnell und kann Blitze versprühen, sondern er hat auch Hilfe vom gutmütigen Dorfpolizisten Tom (James Marsden). Eine ausführliche Kritik und Bewertung ist an dieser Stelle leider nicht möglich, da der Verleih eine Sperrfrist bis Donnerstag verhängt hat. (USA 2019, 100 Min., Regie: Jeff Fowler, mit Jim Carrey, James Marsden, Julien Bam).

Nur wenige Comic-Figuren sind über einen so langen Zeitraum so erfolgreich gewesen wie Sonic und auch Super Mario. Aber was ist das Besondere an den beiden? „Sie haben den Vorteil, dass sie schon sehr früh da waren“, sagt der Computerspiel-Experte Christian Huberts. Super Mario gehört zu der Firma Nintendo, Sonic zu Sega. „Die beiden sind die Maskottchen der Firmen“, sagt die Expertin Mascha Tobe. Deshalb kommen immer wieder neue Spiele und andere Produkte heraus.

Super Mario gehörte zu den ersten Computerspiel-Figuren, die klar als Mensch zu erkennen waren. Vor fast 40 Jahren erschien das Männchen mit Schnurrbart, Anzug und Mütze zum ersten Mal. Sonic the Hedgehog hatte seinen ersten Auftritt etwa zehn Jahre später in dem Videospiel „Rad Mobile“. Schon damals hatte es der Igel mit dem Bösewicht Mister Robotnik zu tun – genau wie im neuen Kinofilm. Im Vergleich zu Super Mario war das Spiel mit dem Igel deutlich schneller und bunter. Eine Sache haben Super Mario und Sonic bis heute gemeinsam: Noch immer setzen sich viele Leute gerne an Konsolen, um Spiele mit ihnen zu spielen.