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Feldsalat ist ein kleiner Tausendsassa mit vielen Mineralstoffen

Rezept-Tipp : Klein, aber oho – Die grünen Blättchen haben es in sich

Feldsalat ist besonders im Winter sehr beliebt, denn er ist frostsicher, lecker und gesund – auch als Pesto zu empfehlen.

Rapunzel, Acker-, Vogerl-, Nüssli- oder Mausohrsalat, Schafsmäulchen oder Sonnenwirbele – Feldsalat ist unter vielen Namen bekannt und beliebt. Besonders im Winter. Über 70 Prozent der jährlichen Einkaufsmenge wandert in den kalten Monaten über die Ladentheke, teilt das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse in Berlin mit. Die Blättchen mögen zwar von bescheidener Größe sein, doch das machen sie mit gesunder Power wett. Denn neben wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalium und Folsäure enthalten sie Vitamine und Carotine. Also ideal für eine ausgewogene und dazu noch sehr leckere Ernährung in der kalten Jahreszeit. Frischen Feldsalat erkennt man vor allem an der Knackigkeit der Blätter und der Blattstiele. Je kleiner die Blätter, desto zarter und jünger ist die Pflanze. Das hat auch Einfluss auf den Geschmack. Eine jüngere Pflanze ist milder im Geschmack. Der typische nussige Geschmack ist bei den größeren Blättern besser ausgeprägt.

Feldsalat ist, wie der Name schon verrät, ein typischer Freiland-Vertreter. Noch dazu ein sehr robuster, denn er benötigt für sein Wachstum nur sehr wenig Wärmeenergie. Er verträgt Temperaturen bis zu minus 15 Grad und kann bis in den Januar hinein geerntet werden. Danach kommt das aromatische Grün für eine Weile – ebenso frisch – aus geschütztem Anbau, bevor es bereits sehr zeitig im Frühjahr wieder gesetzt werden kann, so dass es bereits im späten April die zarten Blättchen schon wieder frisch vom Feld gibt. Auf Grund seines fein-nussigen Geschmacks passt Feldsalat besonders gut zu deftigen Wintergerichten mit Geflügel und Wild oder kräftigem Käse.

In unserem Rezept wird der Feldsalat zu einem Pesto verarbeitet und ergänzt sich mit einer Pastinaken-Kartoffel-Suppe zu einem leckeren Gericht.

Für vier Personen:

Für das Pesto

  • 120 g Feldsalat
  • 1 Bio-Zitrone
  • eine halbe Chili
  • 80 g Kürbiskerne
  • 40ml Kürbiskernöl
  • 60 ml Olivenöl
  • Meersalz
  • Pfeffer

für die Suppe

  • 4 Schalotten
  • 2 cm großes Stück Ingwer
  • 500 g Pastinaken
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • ein Liter Wasser oder leichte Gemüsebrühe
  • 400 g Sahne
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Kürbiskerne als Garnitur

So wird’s gemacht:

  1. Feldsalat putzen, waschen und trockenschleudern. Zitrone waschen, trockenreiben und Schale abreiben.
  2. Saft auspressen und beiseitestellen. Chili putzen und grob hacken. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett bei leichter Hitze rösten und dabei immer wieder wenden.
  3. Kürbiskerne mit Feldsalat, Öl, Zitronenschale und Chili in einem hohen Behälter fein pürieren und am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Schalotten und Ingwer schälen und grob hacken. Pastinaken und Kartoffeln ebenfalls schälen und grob würfeln.
  5. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Schalotten, Ingwer und Lorbeerblätter darin etwa 5 Minuten goldbraun anbraten. Pastinaken und Kartoffeln dazugeben.
  6. Mit Wasser ablöschen, einer großen Prise Salz würzen und bei verschlossenem Deckel etwa 20 Minuten bei milder Hitze köcheln, bis das Gemüse gar ist.
  7. Sahne dazugeben und etwa 5 Minuten mitköcheln.
  8. Lorbeerblätter aus dem Topf nehmen und das Gemüse zu einer cremigen Suppe pürieren.
  9. Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken. Auf tiefe Teller verteilen und mit dem Feldsalat-Pesto und ein paar Kürbiskernen genießen.

www.deutsches-obst-und-gemuese.de/rezept-fuer-pastinakensuppe-mit-feldsalat-pesto/